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Illertissen
Sperre

"Geister-Pferd" galoppiert über die A7 - Autofahrerin hilft beim Einfangen

Ungewöhnlicher Verkehrsteilnehmer auf der A7 bei Illertissen: Am Mittwochvormittag ist ein Pferd über die Autobahn galoppiert - und das auch noch in falscher Richtung.
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EIn "Geister-Pferd" hat auf der A7 bei Illertissen für Wirbel gesorgt. Symbolfoto: markusspiske/pixabay.com
EIn "Geister-Pferd" hat auf der A7 bei Illertissen für Wirbel gesorgt. Symbolfoto: markusspiske/pixabay.com

Ein Pferd am Mittwoch über die Autobahn 7 bei Illertissen (Landkreis Neu-Ulm) galoppiert - und zwar in die falsche Richtung. Wegen des "Geister-Pferdes" musste die A7 zeitweise gesperrt werden.

Das Pferd, das laut Polizeiangaben am Mittwochvormittag gerade von einer Koppel geführt wurde, riss sich plötzlich von seinem Begleiter los und galoppierte in Richtung der 7 davon. Mehrere Einfangversuche des Besitzers scheiterten zunächst. Das Pferd erinnerte sich auf seiner Flucht offensichtlich an sein Sprungtalent: Das Tier übersprang den Wildschutzzaun zur Autobahn und galoppierte nun als "Geister-Pferd" die Fahrbahn und den Seitenstreifen in Richtung Süden entlang. Mehrere Polizeistreifen waren zur "Fahndung" nach dem Ausreißer eingesetzt. Unter anderem musste mehrfach und für mehrere Minuten der Verkehr auf der Autobahn gedrosselt und angehalten werden, um die Gefahr für die Verkehrsteilnehmer zu minimieren.

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Letztendlich konnte das Pferd durch die Polizei eingefangen und durch den Pferdehalter abtransportiert werden. Eine Fahrerin half schließlich beim Einfangen, wobei das Pferd gegen ihr Auto trat und einen Sachschaden von rund 300 Euro verursachte. Es gab keine Verletzten. Das Pferd erlitt jedoch leichte Blessuren und Schürfwunden. Es ist nun wieder bei seinem Halter. Das Pferd selbst erlitt durch die Aktion glücklicherweise nur leichte Blessuren und Schürfwunden.