Grausam und menschenverachtend: Der Fall eines kleinen Mädchens aus Mexiko schockiert. Die Siebenjährige floh vor ihrer eigenen Familie. Als sie in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, sagte sie zu den behandelnden Ärzten: "Ich möchte sterben. Heilt mich nicht mehr. Ich möchte nicht mehr zurück zu meinen Eltern, sodass sie mich weiter schlagen können." 

Das berichtet die Daily Mail und beruft sich auf mexikanische Lokalmedien. Die Eltern der Siebenjährigen sollen sie über Jahre hinweg sexuell missbraucht und misshandelt haben. Unter anderem soll auch ihr Onkel beteiligt gewesen sein. Ein Nachbar rettete sie und fuhr mit ihr in das Krankenhaus "Hospital de Las Margaritas" in der Stadt Puebla, im Osten des Landes. Dort stellten die Mediziner schwere innere Blutungen und Verletzungen fest. 

Grausame Misshandlung: Fall der kleinen Schwester wird neu aufgerollt

Dafür soll ihre Familie verantwortlich sein. Die mexikanische Polizei ermittelt nun gegen mehrere Angehörige, die Eltern wurden bereits festgenommen. Da die Siebenjährige nicht das erste Mal im Krankenhaus behandelt wurde - zuvor unter anderem wegen Verbrennungen am Po und Schnittwunden an den Beinen - rückt der aktuelle Fall in ein besonderes Licht. In der Klinik hatte der Vater des Mädchens damals behauptet, sie hätte sich die Verletzungen selbst zugefügt. 

Nun wird auch der Fall der kleineren Schwester neu aufgerollt: Sie starb vor mehreren Jahren. Damals hieß es, sie sei am Erstickungstod verstorben, ein tragischer Unfall. Nun gibt es neue Ermittlungen dazu. 

Der Fall des siebenjährigen Mädchens erlangte in Mexiko große Aufmerksamkeit, da die Menschenrechtsaktivistin Frida Guerrera regelmäßig darüber berichtete. 

Immer wieder sorgen schreckliche Missbrauchsfälle für Aufsehen: So auch in Franken. Dort wurde ein fünfjähriges missbraucht. 

tu