Hamburg
Unfall

Hamburg: Mann (30) will pinkeln - Sturz von Autobahnbrücke

In Hamburg hat ein Feierwütiger sein blaues Wunder erlebt. Beim Versuch seine Notdurft zu verrichten, stürzte er von einer Autobahnbrücke.
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In Hamburg hat ein Feierwütiger sein blaues Wunder erlebt. Beim Versuch seine Notdurft zu verrichten, stürzte er von einer Autobahnbrücke. Symbolbild: pixabay.com / Kapa65
In Hamburg hat ein Feierwütiger sein blaues Wunder erlebt. Beim Versuch seine Notdurft zu verrichten, stürzte er von einer Autobahnbrücke. Symbolbild: pixabay.com / Kapa65
Schwerer Unfall in Hamburg: Nachdem ein 30-Jähriger auf dem bekannten Hamburger Festival "Schlagermove" gefeiert hat, macht er sich am Sonntagabend (15. Juli 2018) auf den Heimweg. Der Mann fährt mit Freunden zusammen im Auto von St. Pauli nach Hause. Dann erlebt er sein blaues Wunder.


Was war passiert?

Der Fahrer des Autos hielt kurzfristig an, weil der 30-Jährige dringend aufs Klo musste. Der Wagen hielt auf dem Standstreifen der Autobahn 7. Der Mann kletterte über die Leitplanke und stürzte rund zehn Meter in die Tiefe, wie ein Polizeisprecher am Sonntagabend bestätigte. Hinter der Planke befanden sich keine Büsche, sondern Baumkronen. Der Wagen hatte auf einer Autobahnbrücke gehalten.

Laut Angaben der Hamburger Polizei hatte der 30-Jährige Glück im Unglück: Er brach sich beide Beine, wurde jedoch vom Gebüsch am Boden abgefedert, was noch schlimmere Verletzungen verhinderte. Er wurde nicht lebensgefährlich verletzt.

Die Autobahnbrücke befindet sich zwischen Hausbruch und Waltershof. Dort habe es bereits vermehrt solche Fälle gegeben. Viele Menschen hätten wohl bereits Baumkronen und Büsche verwechselt.
red/tu/dpa