Schule in Büren evakuiert: Nach dem Fund einer potenziellen Handgranate ist am Mittwochvormittag (19. August 2020) eine Gesamtschule evakuiert worden. Wie die Polizei berichtet, wurde der Gegenstand von Sprengstoffexperten untersucht. Ein elf Jahre alter Junge hatte den zunächst unbekannten Sprengkörper mit in die Schule gebracht.

Medienberichten zufolge brachte ein Fünftklässler die Handgranate mit in die Schule und zeigte sie dort seinen Mitschülern. Der Junge fand das Objekt offenbar in einem Wald. Ein Lehrer löste daraufhin den Feueralarm aus und die Schule wurde evakuiert. Schüler und Lehrer wurden in Sicherheit gebracht. Auch die angrenzende Grundschule wurde sicherheitshalber geräumt. Die "unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung", wie sie die Polizei beschreibt, blieb im Klassenraum bis Experten des LKA vor Ort waren.

Zwischenzeitlich lautete das Update der Polizei, dass es sich tatsächlich um eine Handgranate handelt - es aber keine Gefahr gebe. Am Mittag dann die Entwarnung: "Es handelt sich um eine sehr gut gemachte Attrappe, von der zu keiner Zeit eine Gefahr ausging", teilt die Polizei auf Twitter mit. 

 

Vorschaubild: © Symbolbild Patrick Seeger (dpa)