Wuppertal
Unglück

Explosion in Wohnhaus in Wuppertal: Opfer-Suche gestaltet sich schwierig - mindestens fünf Verletzte

Eine Explosion in einem mehrstöckigen Wohnhaus in Wuppertal hat mindestens fünf Menschen verletzt. Zuvor hatten die Einsatzkräfte von 24 Verletzten gesprochen. Die Polizei schloss aber auch nicht aus, dass sich noch Menschen in dem weitgehend zerstörten und akut einsturzgefährdeten Gebäude befinden..
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Eine Explosion in einem mehrstöckigen Wohnhaus in Wuppertal hat mindestens fünf Menschen verletzt.   Zuvor hatten die Einsatzkräfte von 24 Verletzten gesprochen. Die Polizei schloss aber auch nicht aus, dass sich noch Menschen in dem weitgehend zerstörten und akut einsturzgefährdeten Gebäude befinden.. Foto: Henning Kaiser/dpa
Eine Explosion in einem mehrstöckigen Wohnhaus in Wuppertal hat mindestens fünf Menschen verletzt. Zuvor hatten die Einsatzkräfte von 24 Verletzten gesprochen. Die Polizei schloss aber auch nicht aus, dass sich noch Menschen in dem weitgehend zerstörten und akut einsturzgefährdeten Gebäude befinden.. Foto: Henning Kaiser/dpa
Mindestens fünf Personen sind durch das Geschehen verletzt worden, mehrere davon schwer", teilte die Polizei am Sonntagmorgen mit. Zuvor hatten die Einsatzkräfte von 24 Verletzten gesprochen.
Am Brandort bot sich ein Bild der Zerstörung: Ein großer Teil des Hauses mit drei Etagen und einem Dachgeschoss war regelrecht weggesprengt. Die Fassade sowie die Böden mehrerer Stockwerke und das Dach fehlten. Aus den Trümmern stiegen auch am Sonntagmorgen noch Rauchschwaden auf. Ein von Hausteilen getroffenes Auto stand als Totalschaden auf der Straße.


Brandmauer verhindert größere Katastrophe


Die Flammen loderten nach der Explosion in mehreren Etagen. Etliche Bewohner - auch der Nachbarhäuser - rannten ins Freie. Andere waren vom Fluchtweg durchs Treppenhaus abgeschnitten und riefen aus den Fenstern um Hilfe. Die Retter brachten die eingeschlossenen Menschen über Drehleitern in Sicherheit. Die Brandmauer zum direkten Nachbarhaus schien der Detonation standgehalten zu haben.


Ursache und Hintergründe noch unklar


Die Feuerwehr fuhr in der Nacht zum Sonntag mit einem Großaufgebot zur Unglücksstelle. Da das Haus vom Einsturz bedroht ist, rückte das Technische Hilfswerk an. Die Fachleute begannen damit, das Gebäude abzustützen. Die Retter konnten am frühen Morgen nicht sagen, ob noch hilflose und verletzte Menschen in dem Haus sind.

Die Einsatzleiter lotsten immer wieder Verstärkung zu dem brennenden Gebäude. "Wie es zu der Explosion kam und was es da für Hintergründe gibt, ist noch ganz und gar unklar", betonte der Polizeisprecher. Die Flammen waren auch am frühen Morgen noch nicht vollständig gelöscht. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.
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