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Düsseldorf
Tumulte

Männer randalieren in Notaufnahme und verletzten Krankenschwester

In der Uniklinik Düsseldorf haben mehrere Männer randaliert. Dabei wurde eine Krankenschwester verletzt.
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Klinikmitarbeiter alarmierten die Polizei. Symbolfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Klinikmitarbeiter alarmierten die Polizei. Symbolfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

In der Notaufnahme der Düsseldorfer Universitätsklinik haben mehrere Männer am Wochenende die Arbeit der Mitarbeiter behindert und eine Krankenschwester verletzt. Zwei Verletzte im Alter von 19 und 22 Jahren seien teils blutüberströmt aufgetaucht und hätten lautstark eine sofortige Behandlung gefordert, sagte ein Sprecher der Polizei am Montagmorgen (25. November 2019). Einer der Männer soll die Krankenschwester geschlagen und leicht am Arm verletzt haben. Zuvor hatte die Bild über den Vorfall in der Nacht zu Sonntag (24. November 2019) berichtet.

Gruppe beschwert sich lautstark in Düsseldorfer Notaufnahme

Die Mitarbeiter hätten die Polizei informiert, die mit zwei Streifenwagen anrückte und die Situation beruhigte, so der Sprecher. Zu diesem Zeitpunkt seien die Männern mit drei Begleitern in der Notaufnahme gewesen. Als die Beamten wieder weg waren, sollen nach Aussagen des Krankenhauspersonals weitere 15 Menschen - offenbar Angehörige des 19-Jährigen - erschienen sein und sich lautstark sowie einschüchternd verhalten haben. Sie seien anschließend von einer Ärztin aus dem Krankenhaus verwiesen worden.

Schlägerei vor Disco: Mit Flasche gegen Kopf

Dem Vorfall soll eine Schlägerei vor einem Club in Düsseldorf vorausgegangen sein, bei der einer der beiden jungen Männer eine Flasche gegen den Kopf bekommen haben soll. Laut Polizei gab es zwei Anzeigen der Verletzten wegen der Auseinandersetzung vor dem Club sowie eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs in der Klinik.

Zwischen Leben und Tod - eine Nacht in der Notaufnahme in Nürnberg

Auch nachts sind Ärzte und Pfleger in der Notaufnahme hellwach und versorgen Notfall- und Unfallopfer. Die Zahl der Patienten steigt unaufhörlich - und mit ihr auch deren Aggressionsniveau. Inzwischen sorgt Wachpersonal für Sicherheit.