Drama auf A2 in Thüringen - Geisterfahrer kracht in Auto: In den Abendstunden des Samstags (5. Mai 2018) ist es bei Ingersleben (Landkreis Börde, Thüringen) zu einem tragischen Unglück gekommen. Ein Falschfahrer war auf der A2 in Richtung Berlin unterwegs und kollidierte mit einem anderen Auto. Durch die Wucht des Aufpralls wurden Insassen beider Fahrzeuge eingeklemmt. Die örtliche Feuerwehr musste anrücken und die Menschen befreien.

Der Unfall forderte schwere Verletzungen und in letzter Konsequenz auch Todesopfer: Der 27-jährige Geisterfahrer verletzte sich schwer. Sein Auto war auf den Standstreifen geschleudert worden. Der Mann kam noch am Abend in ein umliegendes Krankenhaus, wo er später seinen Verletzungen erlag.


120 km/h zu schnell unterwegs

Der 27-jährige Fahrer des anderen Wagens erlitt ebenfalls schwere Verletzungen. Seine gleichaltrige Beifahrerin und Ehefrau starb noch auf der Autobahn. Wie die "Bild" berichtet, war die Ehefrau schwanger. Das Auto war zuvor in die Leitplanke geschleudert worden.

Es wird berichtet, dass der Falschfahrer 120 km/h zu schnell unterwegs gewesen sein soll. Zunächst war unklar, wieso der Geisterfahrer in der falschen Richtung unterwegs war. Die A2 wurde für zahlreiche Stunden gesperrt, es entstanden Verkehrsbehinderungen. Die Ermittler beschäftigen sich derweil noch mit der Rekonstruktion des Unfalls.