Dillenburg

Mann (33) schummelt bei Drogentest: Urin sprudelt und riecht verdächtig

Weil er trotz Reifenschaden mit fast 100 Stundenkilometer über die Landstraße fuhr, hielt die Polizei einen 33 Jahre alten Mann an. Ihr Verdacht: Drogen. Um einer Verurteilung zu entkommen, griff der Mann zu einem kuriosen Trick - und scheiterte.
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Bei einem Drogentest wollte ein Mann (33) die Polizei austricksen. Doch die kam ihm auf die Schliche. Symbolfoto: Ewa Urban/pixabay.com
Bei einem Drogentest wollte ein Mann (33) die Polizei austricksen. Doch die kam ihm auf die Schliche. Symbolfoto: Ewa Urban/pixabay.com

Urinprobe mit Kohlensäure und verdächtigem Geruch - Mann will Polizei austricksen: Am Montagabend (06. Januar 2020), gegen 20.30 Uhr fiel einer Streife der Polizei aus Nordrhein-Westfalen das Auto eines Mannes aus der Gemeinde Breitscheid auf. Offensichtlich hatte sein Polo einen Reifenschaden. Darüber berichtet die Polizei aus Dillenburg in einer Pressemeldung.

Dillenburg: Drogentest positiv - Mann mit kurioser Idee

Trotzdem war er mit gut 90 Stundenkilometern auf der Landstraße zwischen Uckersdorf und Amdorf (Landkreis Lahn-Dill-Kreis) unterwegs. Die Ordnungshüter stoppten das Auto und kontrollierten den 33-Jährigen. Der willigte einem Drogenschnelltest, in Form eines Wischtestest, ein. Der Test reagierte auf das zuvor von ihm konsumierte Amphetamin.

Der Breitscheider erklärte, dass er aktuell ein Drogenentwöhnungsprogramm durchlaufe und aus diesem Grund täglich ein entsprechendes Medikament einnehmen müsse. Die beiden Polizisten willigten einem zweiten Vortest, auf Urinbasis, ein.

Mann braucht Grundlage zum Pinkeln

Um besser Urin lassen zu können, trank er aus einer Fanta Flasche und "pinkelte" in einen Becher. Die Schutzleute staunten nicht schlecht, als sie bemerkten, dass der "Urin" plötzlich Kohlensäure beinhaltete, kälter als Körpertemperatur war und deutlich nach Fanta roch! Er gab letztlich zu, die Fanta im Mund gesammelt und anschließend in den Becher gespuckt zu haben.

Bei einer anderen Polizeikontrolle gab ein Autofahrer einen Energydrink statt einer Urinprobe ab - machte aber einen entscheidenden Fehler.

Der Wagen blieb vor Ort stehen und der Breitscheider musste sich auf der Herborner Wache einer Blutentnahme unterziehen. Er wird sich für seine Drogenfahrt und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.