Hamburg
Brücke

Blass und starr vor Angst : Autofahrerin lässt sich von Polizei über Hochbrücke chauffieren

Eine ängstliche Autofahrerin ist vor einer vielbefahrenen Hochbrücke in Hamburg zurückgeschreckt und hat einfach den Rückwärtsgang eingelegt. Zum Glück kam ihr am Donnerstag an der Auffahrt eine Polizeistreife entgegen.
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Bei der Auffahrt auf die Brücke im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ist den Beamten ein Auto rückwärts entgegengekommen. Foto: Christian Charisius/dpa
Bei der Auffahrt auf die Brücke im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ist den Beamten ein Auto rückwärts entgegengekommen. Foto: Christian Charisius/dpa

Einer der Beamten setzte sich bei der Touristin mit Höhenangst ans Steuer und steuerte den Wagen über die Köhlbrandbrücke, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Niederländerin hatte den Polizisten auf Englisch anvertraut, dass sie sich wegen ihrer Höhenangst nicht traue, über die mehr als 50 Meter hohe Brücke zu fahren. Ihre mitfahrende Tochter war laut Polizeiangaben aber zu jung, um das Auto für sie weiterzufahren.

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Autofahrerin verliert starr vor Angst die Gesichtsfarbe - fährt dann aber sicher weiter

Damit die beiden Niederländerinnen vom Fleck kamen, steuerte einer der Beamten das Auto für die Frau. "Während der Überfahrt nahm sie auf der Rücksitzbank Platz. Sie hielt sich die Augen zu, wirkte starr vor Angst und verlor augenscheinlich ihre Gesichtsfarbe", hieß es im Bericht.

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Nach Überqueren der Brücke seien Mutter und Tochter erleichtert weitergefahren. Und die Gesichtsfarbe sei zurückgekehrt. Über die 3,6 Kilometer lange Köhlbrandbrücke fahren jeden Tag Zehntausende Fahrzeuge, viele davon Lastwagen.

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