Berlin
Crash

Berlin-Kreuzberg: Autofahrer (32) rast in Imbiss - was steckt dahinter?

In Berlin rast in dem Mittagsstunden ein Autofahrer in einen Imbiss. Viele Menschen können noch ausweichen. Was steckt dahinter?
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Am Montagmittag (23. April 2018) ist ein Auto in einen Berliner Imbiss gecrasht. Symbolbild: Patrick Seeger/dpa
Am Montagmittag (23. April 2018) ist ein Auto in einen Berliner Imbiss gecrasht. Symbolbild: Patrick Seeger/dpa

Berlin-Kreuzberg - Auto fährt in Imbiss: Ein Unfall mit sechs Leichtverletzten in Berlin-Kreuzberg, bei dem ein Auto in einem Imbiss gelandet ist, gibt der Polizei Rätsel auf. Die Ermittler müssen klären, ob der 32 Jahre alte Fahrer versehentlich beim Ausparken in das Lokal in der Charlottenstraße rauschte - oder ob er den Zusammenstoß womöglich nach einem Streit absichtlich verursachte. Der Mann wurde nach dem Vorfall am Montagmittag (23. April 2018) in Gewahrsam genommen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Es müssten auch weitere Zeugen vernommen werden.

Am Abend war noch unklar, wie viele Menschen unmittelbar durch das Auto verletzt wurden. Zunächst war auch von drei Menschen die Rede, die einen Schock erlitten. Unmittelbar nach dem Vorfall hatte ein Polizeisprecher angegeben, alles deute auf einen Unfall hin. Auch ein Augenzeuge des Vorfalls äußerte sich entsprechend: Der Fahrer habe geschockt gewirkt und von einem Versehen gesprochen.

 


Menschen können rechtzeitig ausweichen

Der Zeuge schilderte weiter, das Auto habe auf einem Parkplatz vor dem Imbiss gestanden, als es plötzlich rückwärts in Richtung des Gebäudes fuhr. Mehrere Menschen, die in der Mittagszeit vor dem Imbiss saßen und standen, hätten noch rechtzeitig ausweichen können. Der Schreck sei groß gewesen, Menschen hätten geschrien. Eine Fensterscheibe ging zu Bruch.

Erst am Sonntagabend hatte ein betrunkener Rentner in Berlin-Moabit beim Einparken Gaspedal und Bremse verwechselt - er rauschte in den Vorgarten eines Restaurants. Zwei Menschen kamen mit Knochenbrüchen in ein Krankenhaus.