Laut Ermittlungen des FBI bestahl der 40-jährige Hacker 306 Personen und speicherte deren iCloud-Daten auf seiner Dropbox. Dort sotierte er die 620.000 Bilder und 9.000 Videos nach Material mit Nacktbildern und Material ohne dergleichen, wie die US-amerikanische Zeitung LA Times berichtet.

Der Täter vermarktete sich selbst im Internet als "iCloudRipper4You" und prahlte damit, sich Zugriff auf fremde iCloud-Accounts verschaffen zu können. Er versendete etwa 500.000 E-Mails mit diesem Inhalt und erhielt tatsächlich von 4700 Nutzern eine Antwort auf diese Mail mit Zugangsdaten. Auf diesem Wege konnte er sich ihrer Daten einfach bedienen, heißt es in einem Bericht des Portals Mimikama. 

Die Ermittler kamen dem Täter auf die Schliche, als er 2018 Daten einer prominenten Person auf Pornoseiten hochlud und der Promi daraufhin die Behörden einschaltete. Diese setzen sich dann mit Google, Apple und Facebook in Verbindung und sammelten über die Jahre genug Informationen über den Mann, um im Mai 2021 eine Hausdurchsuchung bei ihm zu veranlassen. Der Hacker bekannte sich zu insgesamt vier Verbrechen schuldig und muss dafür mehrere Jahre in Haft absitzen.