Berchtesgaden
Unglück

Alpin-Skifahrer am Hohen Göll verunglückt: Toter (41) in Lawine zwischen Felsen gefunden

In den Berchtesgadener Alpen sucht Rettungskräfte am Wochenende nach einem Vermissten. Der Mann wird schließlich vom Schnee verschüttet gefunden.
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In Den Berchtesgadener Alpen wurde ein Vermisster tot aufgefunden. Symbolbild: pixabay.com/162481
In Den Berchtesgadener Alpen wurde ein Vermisster tot aufgefunden. Symbolbild: pixabay.com/162481
Vermisster Skitourengeher in den Berchtesgadener Alpen gefunden: In der Nacht zum Sonntag (25. März 2018) wurde ein 41-Jähriger am Hohen Göll/Hohes Brett bei Berchtesgaden tot aufgefunden. Nach dem Mann wurde gesucht, nachdem er nicht mit seiner Gruppe abgestiegen war. Zwei weitere Skitourengeher, waren zuvor vorzeitig abgestiegen, da bei einem der Beiden die Skibindung gebrochen war. Der 41-Jährige setzte seine Tour fort und kehrte am Abend nicht zurück ins Tal.

Die zwei Freunde hatten sich am Samstagabend bei der örtlichen Polizei gemeldet und den Vorfall erklärt. Bergwacht und Hubschrauber der bayerischen Polizei suchten ab 21.30 Uhr den Mann. Gegen 00.30 Uhr wurde schließlich im Bluntautal auf österreichischer Seite des Hohen Brettes eine Spur des Mannes entdeckt. Kurz darauf wurde ein Mensch in einem Lawinenkegel entdeckt. Rettungskräfte konnten lediglich den Tod des 41-Jährigen feststellen.


Polizei rekonstruiert Skitour

Laut Polizei sei der Mann am Samstagmittag auf dem Gipfel des Hohen Gölls angekommen, um anschließend ein Stück talwärts abzufahren und auf 2340 Meter Höhe am Hohen Brett wieder aufzusteigen. Am dortigen Gipfel kam der 41-Jährige wohl aufgrund eines sogenannten Wechtenbruches zu weit nach Außen und fiel in der Folge ungefähr 500 Meter in die Tiefe durch ein Gebiet, das mit Felswänden durchzogen ist. Dort verunglückte er tödlich und erlag wohl seinen Verletzungen. Nach Angaben der Beamten ergab sich dieses Szenario aufgrund von Zeugenaussagen und der Spurensicherung vor Ort.


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