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Fulda
Autounfall

Fahrer nach Überschlag auf A5 schwer verletzt - blockierte Rettungsgasse behindert Helfer

Nach einem Unfall auf der A5 kam es in Fahrtrichtung Hattenbacher Dreieck zu einem Auffahrunfall. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Da die Rettungsgasse wieder einmal nicht offen gehalten wurde, konnte der Verletzte nur mit Verzögerung geborgen werden.
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Wegen der fehlenden Rettungsgasse, die vor allem durch Lkw's auf der linken und rechten Spur blockiert war, dauerte es für die Einsatzkräfte beim Unfall auf der A5 bis sie zu dem Verletzten kamen. Symbolbild: Fotimmz - Fotolia
Wegen der fehlenden Rettungsgasse, die vor allem durch Lkw's auf der linken und rechten Spur blockiert war, dauerte es für die Einsatzkräfte beim Unfall auf der A5 bis sie zu dem Verletzten kamen. Symbolbild: Fotimmz - Fotolia

Zu einem schweren Auffahrunfall, bei dem sich ein Smart überschlug, kam es am Donnerstagnachmittag, dem 9. Mai, auf der A5 in Richtung Dreieck Reiskrichen-Hattenbacher Dreieck. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Für die Einsatzkräfte stellte die fehlende Rettungsgasse wieder ein Problem dar, bis sie zum Unfallort kamen.

Bei einem weiteren Unfall beim Autobahnkreuz Altdorf auf der A3 sorgte nicht die Rettungsgasse für Verärgerung bei den Einsatzkräften: Hier war es die Dreistigkeit einiger Autofahrer, die einfach durch die Absperrung fuhren.

Ein 84-jähriger Fahrzeugführer aus Lich (Landkreis Gießen) fuhr mit seinem Smart auf dem linken Fahrtstreifen in Fahrtrichtung Hattenbacher Dreieck. Zwischen der Anschlussstelle Alsfeld/Ost und dem Hattenbacher Dreieck kam es zu stockendem Verkehr.

Auto des 84-Jährigen überschlug sich

Ein 30-jähriger BWM-Fahrer aus Versmold (Kreis Gütersloh / Nordrhein-Westfalen) musste daraufhin bremsen. Vermutlich kam es aufgrund zu hoher Geschwindigkeit und zu geringem Sicherheitsabstand seitens des Smart-Fahrers zum Zusammenstoß. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW auf den rechten Fahrsteifen geschoben. Das Auto des Seniors überschlug sich und kam auf dem Dach liegend auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand.

Rettungshubschrauber fliegt Verletzten in Krankenhaus

Der 30-Jährige blieb bei dem Unfall unverletzt und half zusammen mit anderen Autofahrern dem schwer verletzten Senior, der aus seinem Auto befreit werden musste. Nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte an der Unfallstelle, wurde der schwerverletzte Fahrer mit Rippenfrakturen, Halswirbelsäulen-Syndrom und Prellungen mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Gießen geflogen.

Die Fahrbann musst wegen der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie dem Hubschraubereinsatz in Fahrtrichtung Norden für etwa 45 Minuten gesperrt werden. Der Sachschaden wird auf ungefähr 25.000 Euro geschätzt.

Durch den Unfall kam es zu einem ungefähr acht Kilometer langen Stau. Dabei stellte zum wiederholten Male die Bildung einer Rettungsgasse ein Problem dar. Angeforderte Rettungsdienste konnten die Unfallstelle deshalb nur sehr schwer erreichen. Die Fahrbahn war vor allem mit Lkw's auf beiden Seiten blockiert.