Duisburg
Weltkriegsbomben

A40 und A59 gesperrt: Bombenentschärfung in Duisburg - wie lange noch?

In Nordrhein-Westfalen werden zum Wochenstart zwei Bomben aus dem zweiten Weltkrieg entschärft. Bei einem Modell ist es sogar schon der zweite Versuch.
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Am Montag (16. April 2018) werden in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) zwei Weltkriegsbomben entschärft. Foto: Stadt Duisburg
Am Montag (16. April 2018) werden in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) zwei Weltkriegsbomben entschärft. Foto: Stadt Duisburg
Zwei Bombenentschärfungen in Duisburg am Montag (16. April 2018): In Duisburg- Kaßlerfeld werden zum Wochenstart zwei Weltkriegsbomben entschärft. Als Konsequenz werden deshalb die A40 zwischen dem Autobahnkreuz Kaiserberg und der Anschlussstelle Häfen sowie die A59 zwischen Ruhrort und Duisburg Zentrum gesperrt werden. Die Sperrung wird wohl ab 19 Uhr aktiv.

Der Kampfmitteldienst startet nach dem 22. Februar 2018 einen zweiten Versuch eine der beiden Bomben zu entschärfen. Der letzte Versuch scheiterte wohl, weil die Baugrube immer wieder mit Grundwasser voll lief. Dies berichtet die "WAZ".


Zweite Bombe im selben Gebiet

Am Nachmittag ergab sich nun der Verdacht einer zweiten Weltkriegsbombe im Gebiet rund um die Fährstraße. Wie die Stadt Duisburg berichtet, handelt es sich um eine weitere Zehn-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder: "Die Entschärfung erfolgt direkt im Anschluss an die Erste."

Die Evakuierungszone besitzt einen Radius von 500 Metern. Im Umkreis der zweiten Bombe müssen zehn Bewohner ihre Wohnungen räumen. Im Fall der ersten Bombe ist wohl niemand betroffen.

Im Umkreis von 1000 Metern um die Bombenfunde leben rund dreieinhalb Tausend Menschen. Ebenfalls im Umkreis ist die Metro, der Betriebshof der DVG und die Ruhrschifffahrt betroffen.


Wann geht es los?

Die tatsächliche Entschärfung der Bombe ist ab 20 Uhr am Montag (16. April 2018) geplant. Ab 19 Uhr ist zivilschutzmäßiges Verhalten notwendig - ab diesem Zeitpunkt sind alle Straßensperrungen aktiv.

Weitere Informationen gibt der "Call Duisburg" unter 0203/283-2000 oder das Gefahrentelefon der örtlichen Feuerwehr unter 0800 112 13 13.

Beeinträchtigungen im öffentlichen Personennahverkehr stellt die DVG auf ihrer Websitezur Verfügung.