Potsdam
Trockenheit

Bislang viel zu trocken: Waldbrandgefahr in Teilen Deutschlands steigt wieder

Verhältnismäßig früh im Jahr steigt die Waldbrandgefahr in Teilen Deutschlands an. Vor allem in Brandenburg - dort brannte im August 2018 ein großes Waldgebiet - ist die vorletzte Gefahrenstufe erreicht.
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Im August sorgte ein großer Waldbrand in Brandenburg für großen Schaden. Auch in 2019 ist die Gefahr für neue Brände bereits gestiegen. Foto: Michael Kappeler/dpa
Im August sorgte ein großer Waldbrand in Brandenburg für großen Schaden. Auch in 2019 ist die Gefahr für neue Brände bereits gestiegen. Foto: Michael Kappeler/dpa

Das trockene und sonnige Frühlingswetter steigert die Waldbrandgefahr in Brandenburg. Bereits acht Mal habe es seit Jahresbeginn gebrannt, sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel. Das bisher größte Feuer am 4. und 5. April bei Calau nahe Cottbus betraf demnach rund vier Hektar Wald.

Weitere Brände seien nicht ausgeschlossen: "Wir hatten im ganzen April bisher viel zu wenig Niederschlag." Derzeit herrsche eine "mittlere" Gefahrenstufe (3 von 5). Im vergangenen Jahr brannte es demnach in Brandenburgs Wäldern 512 Mal, darunter waren elf Großbrände.Allein das Feuer bei Treuenbrietzen südlich von Potsdam zerstörte im August rund 400 Hektar Wald - im gesamten Jahr verbrannten 1674 Hektar.