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Riesen-Graffito zeigt toten Fluechtlingsjungen
Foto: Arne Dedert/dpa

Jetzt prangt es als Graffito auf einer Mauer am Frankfurter Osthafen, unweit der Europaeischen Zentralbank. Der dreijaehirge Aylan Kurdi war mit seinen Eltern vor dem Buergerkrieg von Syrien in die Tuerkei gefluechtet. Von dort wollte die Familie mithilfe von Schleppern ueber das Mittelmeer zunaechst nach Griechenland Übersiedeln. Das Boot kenterte, Aylan, seine Mutter und sein Bruder kamen ums Leben, der Vater ueberlebte. "Europa tot - Der Tod und das Geld" nennen die Graffiti-Kuenstler Justus Becker und Oguz Sen ihr Werk. Die 120 Quadratmeter grosse Wand, die der Stadt Frankfurt gehoert, duerfen die Kuenstler regelmaessig gestalten.