Franken

"Markantes Wetter": DWD warnt vor neuen Sturmböen in weiten Teilen Frankens

In den meisten Teilen Frankens ist in der Nacht auf Freitag erneut mit markantem Wetter und Sturmböen zu rechnen. Alle Informationen finden Sie im Ticker von inFranken.de.
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Aktuelle Unwetterwarnungen in Franken im Unwetter-Ticker: In welchen fränkischen Kreisen und Städten drohen Stürme, Gewitter, starke Regenfälle, Hagel und Überschwemmungen? Welche Gefahren bringt das Wetter mit sich? Was sagt der "Deutsche Wetterdienst (DWD)"?

Die neuesten Informationen zur Unwetterlage in Franken, Bayern und ganz Deutschland im Unwetter-Ticker bei inFranken.de.

Update am 20.02.2020, 11.30 Uhr: Wetterdienst warnt vor Sturmböen in der Nacht

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Freitag (21. Februar 2020) zwischen Mitternacht und 6 Uhr vor Sturmböen in etlichen Bereichen Frankens. Demnach besteht die Gefahr des Auftretens von Sturmböen der Stufe 2 von 4 in zahlreichen Gemeinden in Ober-, Mittel- und Unterfranken.

Der DWD weist darauf hin, dass vereinzelt Bäume entwurzelt oder Dächer beschädigt werden können. Insbesondere auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände sollte geachtet werden.

Update am 17.02.2020, 05.30 Uhr: Wieder Gewitter und Sturmwarnungen

Auch am Dienstagmorgen geht das stürmische Wetter wetter. Der deutsche Wetterdienst hat mehrere Warnungen vor starken Gewittern am Dienstagmorgen herausgegeben. Es besteht Gefahr durch Blitzschlag, herabstürzende Äste oder umherfliegende Gegenstände. Außerdem kann es durch den Regen zu Überschwemmungen kommen.

Die Warnung gilt für:

  • Kreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
  • Kreis Kitzingen
  • Kreis und Stadt Ansbach
  • Kreis und Stadt Würzburg

Außerdem werden in Lagen über 800 Metern starke Sturmböen erwartet - auch diese können gefährlich werden, wenn Gegenstände umherfliegen. Die Warnung betrifft die Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld.

Update am 16.02.2020, 20.50 Uhr: Starke Gewitter in Unterfranken, Sturmböen in Oberfranken

Zu erhöhter Vorsicht in Teilen Frankens ruft der Deutsche Wetterdienst (dwd) am Montagabend (17. Februar 2020) und in der folgenden Nacht auf. Er hat für mehrere Landkreise in Unter- bzw. Oberfranken amtliche Warnungen vor markantem Wetter ausgegeben. Konkret gelten Warnungen vor starkem Gewitter für die unterfränkischen Landkreise Main-Spessart, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld. In den höheren Lagen der oberfränkischen Kreise Hof und Bayreuth gilt eine Warnung vor Sturmböen.

Update am 11.02.2020, 21.05 Uhr: Amtliche Warnung vor starken Gewittern in vielen Teilen Frankens

Der Deutsche Wetterdienst warnt für Dienstag (11. Februar 2020) von etwa 21 bis voraussichtlich 21.30 Uhr vor starken Gewittern in einigen Bereichen Frankens. Demnach besteht die Gefahr des Auftretens von starken Gewittern (Stufe 2 von 4) für folgende fränkische Regionen:

  • Kreis und Stadt Bayreuth
  • Kreis Forchheim

  • Kreis und Stadt Ansbach
  • Stadt Erlangen
  • Kreis Erlangen-Höchstadt
  • Kreis und Stadt Fürth
  • Kreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
  • Stadt Nürnberg
  • Kreis Nürnberger Land
  • Kreis Roth
  • Stadt Schwabach
  • Kreis Weißenburg-Gunzenhausen

  • Kreis Bad Kissingen
  • Kreis Kitzingen
  • Kreis Main-Spessart
  • Kreis Rhön-Grabfeld
  • Kreis und Stadt Würzburg

Der DWD weist darauf hin, dass vereinzelt Bäume entwurzelt oder Dächer beschädigt werden können. Bürger sollen insbesondere auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände achten.

Update am 11.02.2020, 20.15 Uhr: Wetterdienst warnt vor schweren Sturmböen rund um Bayreuth

Für die Zeit von Dienstag (11. Februar 2020), 20 Uhr, bis voraussichtlich Mittwoch (12. Februar 2020), 22 Uhr, warnt der Deutsche Wetterdienst vor schweren Sturmböen für Kreis und Stadt Bayreuth auf Lagen über 1000 Metern. Laut DVW besteht die Gefahr des Auftretens von schweren Sturmböen (Stufe 2 von 4).

Der DVW warnt: Vereinzelt können etwa Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.

Update am 11.02.2020, 20.10 Uhr: Amtliche Warnung vor starken Gewittern in Franken

Der Deutsche Wetterdienst warnt für Dienstag (11. Februar 2020) von 19.57 bis voraussichtlich 20.45 Uhr vor starken Gewittern in einigen Bereichen Frankens. Demnach besteht die Gefahr des Auftretens von starken Gewittern (Stufe 2 von 4) für folgende fränkische Regionen:

  • Kreis und Stadt Ansbach
  • Kreis und Stadt Fürth
  • Kreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
  • Kreis Kitzingen
  • Kreis und Stadt Würzburg

Der DWD weist darauf hin, dass vereinzelt Bäume entwurzelt oder Dächer beschädigt werden können. Bürger sollen insbesondere auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände achten.

Update am 11.02.2020, 19.45 Uhr: Wetterdienst warnt vor Sturmböen am Mittwoch

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Mittwoch (12. Februar 2020) zwischen 8 und 18 Uhr vor Sturmböen in vielen Bereichen Frankens. Demnach besteht die Gefahr des Auftretens von Sturmböen (Stufe 2 von 4) für folgende fränkische Regionen:

  • Kreis und Stadt Bamberg
  • Kreis und Stadt Bayreuth
  • Kreis und Stadt Coburg
  • Kreis Forchheim
  • Kreis und Stadt Hof
  • Kreis Kronach
  • Kreis Kulmbach
  • Kreis Lichtenfels

  • Kreis und Stadt Ansbach
  • Stadt Erlangen
  • Kreis Erlangen-Höchstadt
  • Kreis und Stadt Fürth
  • Kreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
  • Stadt Nürnberg
  • Kreis Nürnberger Land
  • Stadt Schwabach
  • Kreis Roth
  • Kreis Weißenburg-Gunzenhausen

  • Kreis Bad Kissingen
  • Kreis Haßberge
  • Kreis Kitzingen
  • Kreis Main-Spessart
  • Kreis Rhön-Grabfeld
  • Kreis und Stadt Schweinfurt
  • Kreis und Stadt Würzburg

Der DWD weist darauf hin, dass vereinzelt Bäume entwurzelt oder Dächer beschädigt werden können. Bürger sollen insbesondere auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände achten.

Update am 11.02.2020, 18.45 Uhr: Amtliche Warnung vor starkem Gewitter in Mittelfranken

Der Deutsche Wetterdienst warnt für Dienstag (11. Februar 2020) zwischen 18.45 und 20 Uhr vor starkem Gewitter im Kreis Nürnberger Land. Demnach besteht die Gefahr des Auftretens von starken Gewittern (Stufe 2 von 4).

Der DWD weist darauf hin, dass vereinzelt Bäume entwurzelt oder Dächer beschädigt werden können. Bürger sollen insbesondere auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände achten.

Update am 11.02.2020, 13 Uhr: Neue Unwetterwarnungen für Franken

Nachdem Orkantief "Sabine" inzwischen weitergezogen ist, beherrscht stürmisches Wetter trotzdem weiter das Frankenland. Der DWD hat deswegen neue Wetterwarnungen herausgegeben. Für ganz Franken gilt am Dienstag bis 20 Uhr eine amtliche Warnung vor Sturmböen.

Es treten laut DWD Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) und 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) gerechnet werden. Gefahr droht durch herabstürzende Äste und herumfliegende Gegenstände.

Extreme Wetterlage in einigen Landkreisen

In höheren Lagen wurde diese Meldung sogar noch verschärft. In den Landkreisen Bayreuth, Hof und Wunsiedel gilt in Lagen über 800 Meter eine amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen. Es treten laut DWD oberhalb 800 m Orkanböen mit Geschwindigkeiten zwischen 105 km/h (29m/s, 56kn, Bft 11) und 130 km/h (36m/s, 70kn, Bft 12) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf.

Zusätzlich gilt noch eine Warnung vor starken Gewittern in folgenden Landkreisen:

  • Kreis und Stadt Bayreuth
  • Kreis Kulmbach
  • Kreis und Stadt Hof
  • Kreis Wunsiedel

Der DWD warnt: Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.

Update am 11.02.2020, 10 Uhr: Bahnstrecken in Franken wieder frei

Inzwischen sind alle gesperrten Bahnstrecken in Franken wieder freigegeben.

Noch immer kann es allerdings zu Behinderungen im Bahnverkehr kommen. Die Bahn bittet Zugreisende deswegen: Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt über Ihre Verbindung auf www.bahn.de/reiseauskunft, im DB Navigator oder unter der kostenlosen Hotline 08000 99 66 33.

Update am 11.02.2020, 5.45 Uhr: Noch immer sind Bahnstrecken gesperrt

Die Bahn warnt vor erheblichen Verzögerungen, die regional noch immer auftreten können. Zwar läuft der Bahnverkehr wieder, einzelne Strecken sind aber nach wie vor gesperrt. Hauptsächlich liegen diese in Südbayern, aber auch einzelne fränkische Strecken sind betroffen:

  • Gunzenhausen - Pleinfeld
  • Wicklesgreuth - Windsbach
  • Bayreuth - Hof Hbf
  • Neuenmarkt-Wirsberg - Hof Hbf

Update am 10.02.2020, 17.45 Uhr: Schwere Sturmböen in der Nacht in Teilen Frankens

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für die kommende Nacht vor schweren Sturmböen. Die amtliche Warnung ist gültig von Montag (10. Februar 2020), 23 Uhr, bis Montag (11. Februar 2020), 6 Uhr, und bezieht sich auf folgende fränkische Regionen:

  • Stadt Schwabach
  • Kreis Roth
  • Kreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
  • Stadt Nürnberg
  • Kreis Nürnberger Land
  • Kreis und Stadt Fürth
  • Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
  • Kreis und Stadt Ansbach
  • Kreis Kitzingen
  • Kreis und Stadt Würzburg

Der DWD weist darauf hin, dass vereinzelt Bäume entwurzelt oder Dächer beschädigt werden können. Bürger sollen insbesondere auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände achten.

Update am 10.02.2020, 15.45 Uhr: Dorf in Oberfranken ohne Stromversorgung

Die Einwohner Gerachs (Landkreis Bamberg) müssen derzeit (15.45 Uhr) komplett ohne Stromversorgung auskommen, wie das Landratsamt Bamberg mitteilte. Grund hierfür ist ein umgestürzter Strommast.

Der Energieversorger befindet sich vor Ort. Eine Aussage, bis wann der Schaden behoben ist, ist laut Landratsamt derzeit noch nicht möglich.

Der Mobilfunk ist bislang intakt.

Die Feuerwehr hat in der Laimbachtalhalle in Gerach eine Anlaufstelle eingerichtet.

Update am 10.02.2020, 15.20 Uhr: Unwetterwarnung für Teile Frankens aufgehoben

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen für einige Bereiche Frankens aufgehoben. Die am Sonntag (9. Februar 2020) um 14.54 Uhr ausgegebene Warnung wurde am Montag (10. Februar 2020) um 15 Uhr aufgehoben. Entwarnung gibt es demnach für folgende fränkische Gebiete:

  • Kreis und Stadt Ansbach
  • Kreis Forchheim
  • Kreis und Stadt Würzburg
  • Kreis Nürnberger Land
  • Kreis Kulmbach
  • Stadt Nürnberg
  • Kreis und Stadt Fürth
  • Kreis Roth
  • Stadt Erlangen
  • Kreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
  • Kreis und Stadt Bayreuth
  • Kreis Kitzingen
  • Stadt Schwabach
  • Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
  • Kreis Erlangen-Höchstadt
  • Kreis und Stadt Bamberg

Update am 10.02.2020, 13:20 Uhr: Bahnverkehr in Franken wird wieder aufgenommen

In Südbayern liegt der Verkehr der Deutschen Bahn weiterhin weitestgehend still. In Nordbayern hingegen können die ersten Strecken laut einer Mitteilung bereits wieder freigegeben werden. Alle verfügbaren schweren Reparaturfahrzeuge sind auf den Bahnstrecken im Einsatz (sogenannte Turmtriebwagen), außerdem Fachkräfte mit Straßenfahrzeugen und Spezialausrüstung.

Die Bahn ist zufrieden mit der Maßnahme, den Zugverkehr vorsichtshalber einzustellen. "Seitens DB Regio Bayern hat es keine Zugkollision mit Bäumen gegeben, es mussten keine Reisenden von DB Regio auf freier Strecke evakuiert werden", heißt es in der Mitteilung.

Trotzdem empfiehlt die Bahn den Reisenden weiterhin, für Montag, 10. Februar 2020 geplante Fahrten zu verschieben. Für Kunden, die sich über die aktuelle Verkehrslage und Auswirkungen des Sturmtiefs auf den Bahnverkehr informieren möchten, wurde eine kostenfreie Hotline eingerichtet: 0800 0 99 66 33.Weitere Informationen zu Verzögerungen und Zugausfällen finden Sie zudem in der Fahrplanauskunft auf www.bahn.de

Update am 10.02.2020, 8:10 Uhr: Müllabfuhrtermine verschieben sich

Das Orkantief beeinflusst auch die lokale Abfallentsorgung. Das Landratsamt Bamberg gab am Montag bekannt, dass sich die Abfuhrtermine der gesamten Woche um jeweils einen Tag verschieben. Die flächendeckende Entsorgung könne bei diesem Wetter nicht sichergestellt werden.

Auch im Landkreis Würzburg gab das Landratsamt eine Verschiebung der Abholtermine bekannt.

Update am 10.02.2020, 7:40 Uhr: Erste Straßensperrungen in Franken

In Franken werden nach und nach die ersten Sturmschäden bekannt. Durch umgestürzte Bäume kommt es vielerorts zu Behinderungen. Der Landkreis Main-Spessart gab bereits am Morgen bekannt, dass die Kreisstraße MSP 26 von Windheim bis Lichtenau bis auf weiteres gesperrt bleibt.

Zu Behinderungen kommt es auf folgenden Straßen:

  • MSP 17 von Burgsinn bis Gräfendorf
  • MSP 21 vom Bischborner Hof bis Frammersbach
  • MSP 22 von Waldzell bis Sendelbach

Update am 10.02.2020, 6:20 Uhr: DWD warnt - Höhepunkt steht in Franken noch bevor

Tief "Sabine" fegt bereits mit heftigen Sturmböen über ganz Franken hinweg. Doch der deutsche Wetterdienst warnt: Der Höhepunkt ist noch nicht erreicht. Diverse Wetterwarnungen stehen in den fränkischen Landkreisen noch aus.

In diesen Landkreisen könnten laut DWD bis 8:45 Uhr zusätzlich noch SCHWERE GEWITTER auftreten:

  • Kreis und Stadt Fürth
  • Kreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
  • Kreis und Stadt Ansbach
  • Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
  • Kreis Roth
  • Stadt Nürnberg
  • Kreis Nürnberger Land

Hier könnte es zu schweren Gewittern kommen, die eine zusätzliche Gefahr darstellen. Es besteht die Gefahr von Blitzschlag und starken Regenfällen. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich.

Zusätzlich gilt für ganz Franken von 4 bis 10 Uhr eine Vorabinformation vor Orkanböen. Das heißt: Die aktuell tobenden orkanartigen Böen könnten noch stärker werden. Der DWD warnt nach wie vor davor, sich unnötig im Freien aufzuhalten. Bäume könnten entwurzeln werden und es besteht Lebensgefahr durch herumfliegende Gegenstände. Besonders in der Nähe von Bäumen, Gerüsten, etc. gilt höchste Vorsicht.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie trotz Orkan zur Arbeit gehen müssen,haben wir hier alle notwendigen Informationen zusammen gestellt.

Update am 09.02.2020, 23 Uhr: Regionalverkehr fällt aus - keine Züge bis mindestens 8 Uhr

Die Deutsche Bahn teilte am Abend mit, dass der Regionalverkehr in Bayern, darunter auch die S-Bahnen in Nürnberg, am Montag, 10.02., nicht vor 8 Uhr starten wird. Danach werden die Strecken je nach Lage, nach und nach in Betrieb genommen. Mit regulärem Verkehr sei nicht vor dem späten Vormittag zu rechnen.

Update am 09.02.2020, 21.20 Uhr: 16-Jähriger durch herabstürzenden Ast schwer verletzt.

In Paderborn ist ein 16-Jähriger durch einen Ast verletzt worden. Der Ast sei im Orkan herabgefallen. Der Junge kam mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus.

Update 09.02.2020, 20.30 Uhr: "Sabine" fegt über Deutschland - über 150 km/h

Auf dem Brocken wurden am Sonntag Windgeschwindigkeiten von 156 km/h gemessen. Das sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdiensts (DWD). In der Nacht könne Orkantief "Sabine" auf dem Berg bis zu 180 km/h erreichen.

Auch in Niederungen sind Orkanböen mit bis zu 140 km/h möglich. Der DWD warnt dringend davor, sich ohne triftigen Grund nach draußen zu begeben. Wer kann, sollte im Inneren bleiben. Es besteht die Gefahr umherfliegender Äste. Bäume können entwurzelt werden, Dächer abgedeckt.

Die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr in Deutschland eingestellt. Viele Flüge an Flughäfen fallen aus. Neben vielen Schulen - in ganz Franken fällt am Montag der Unterricht aus - bleiben auch zahlreiche andere Einrichtungen geschlossen.

Die Rettungskräfte in Franken sind derweil im Alarmzustand. Die integrierte Leitstelle Bamberg-Forchheim zum Beispiel wird ihr Personal in der Nacht zum Montag hochfahren, wie der Landkreis Bamberg mitteilte. Der öffentliche Personennahverkehr im Landkreis Bamberg soll (Stand: 20.43 Uhr) aufrechterhalten bleiben.

Update am 09.02.2020, 20 Uhr: Schule in ganz Unterfranken fällt aus

Die Regierung Unterfranken teilt mit: Am morgigen Montag fällt der Unterricht an kommunalen und staatlichen Schulen in ganz Unterfranken aus. Zuvor hatte auch schon die Regierung von Oberfranke mitgeteilt, dass dies auch in Oberfranken der Fall ist.

Update am 09.02.2020, 19.30 Uhr: Schulausfälle auch in Unterfranken und Mittelfranken

Nachdem bereits die Regierung Oberfranken bekannt gegeben hat, dass die Schule in ganz Oberfranken ausfällt, fallen auch in immer mehr Landkreisen in MIttel- und Unterfranken Schulen aus:

In Unterfranken fällt die Schule in folgenden Kreisen aus:

  • Landkreis und Stadt Schweinfurt
  • Landkreis Rhön-Grabfeld
  • Landkreis und Stadt Würzburg
  • Landkreis Haßberge
  • Landkreis und Stadt Aschaffenburg
  • Landkreis Miltenberg
  • Landkreis Main-Spessart
  • Landkreis Bad Kissingen

In Mittelfranken fällt in folgenden Kreisen die Schule aus:

  • Landkreis Weissenburg-Gunzenhausen
  • Stadt Schwabach
  • Landkreis Roth
  • Landkreis Nürnberger Land - Lauf und Stadt Nürnberg
  • Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
  • Landkreis und Stadt Fürth
  • Landkreis Erlangen-Höchstadt und Stadt Erlangen
  • Landkreis und Stadt Ansbach

Update am 09.02.2020, 17.30 Uhr: Wegen Orkantief "Sabine": Hier fällt die Schule in Oberfranken aus

Nach und nach fallen immer mehr Schulen am Montag, 10.02.2020, aufgrund des Orkantiefs "Sabine" aus. Wie das Kultusministerium mitteilt, ist auch Oberfranken betroffen - derzeit sind es folgende Landkreise, in denen am Montag die Schule komplett ausfällt:

  • Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge
  • Landkreis Lichtenfels
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis und Stadt Hof
  • Landkreis Forchheim
  • Landkreis und Stadt Coburg
  • Landkreis und Stadt Bayreuth
  • Landkreis und Stadt Bamberg

Inzwischen hat die Regierung von Oberfranken bekanntgegeben, dass an allen staatlichen und kommunalen Schulen in Oberfranken am Montag, 10.02., die Schule ausfällt.

Die Regierung Oberfranken teilt außerdem mit: Schülerinnen und Schüler, deren Betreuung nicht sichergestellt werden kann, können in der Schule beaufsichtigt werden.Eine Betreuung ist durch die Schulen sicherzustellen.

Die Rettungskräfte bereiteten sich dagegen erst für die Nacht und den Montagmorgen auf Probleme vor, wie ein Sprecher der Integrierten Leitstelle Hochfranken mitteilte, wo die Orkanböen in Bayern zuerst erwartet wurden. Der Deutsche Wetterdienst warnte für die Höhen des Bayerischen Waldes oberhalb von 1000 Metern ab 22.00 Uhr sowie für die Alpen in Lagen über 2000 Metern ab 18.00 Uhr vor extremen Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde.

Der Wetterdienst warnte vor schweren Schäden an Gebäuden, weil Bäume entwurzelt werden könnten. Die Menschen sind aufgerufen, sich von Hochspannungsleitungen, Bäumen und Gerüsten fernzuhalten. Ein Sprecher der Integrierten Leitstelle Hochfranken sagte, es werde zwar kein Jahrhundertsturm erwartet. "Aber wir bereiten uns auf ein ernstes Sturmereignis vor."

Problematisch könne werden, dass es der erste Sturm des Winters sei und morsche Bäume besonders schnell umknicken könnten. Der Höhepunkt wurde zum einsetzenden Berufsverkehr am Montagmorgen erwartet. "Wir hoffen, dass der eine oder andere auf das Auto- oder Bahnfahren verzichten kann."

Am Sonntag waren am Flughafen München nach Angaben eines Sprechers bereits 131 Starts und Landungen wegen des Sturms gestrichen worden. 424 der rund 1000 für Montag geplanten Flüge wurden schon bis Sonntagabend annulliert. Da ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit Arbeiten auf dem Flugfeld eingestellt werden müssen, könnte der Betrieb durch den Sturm zeitweise zum Erliegen kommen. So müsste dann etwa das Betanken oder Beladen von Flugzeugen ausgesetzt werden.

Auch am Flughafen Nürnberg wurden bereits am Sonntag einzelne Flüge annulliert. "Wird der Wind zu stark, muss der Betrieb auf dem Flugfeld aus Sicherheitsgründen eingestellt werden. Dadurch könnte es zu einem Abfertigungsstopp kommen", sagte ein Flughafensprecher in München.

Update am 09.02.2020, 17.24 Uhr: Deutsche Bahn stellt Zugverkehr ein

Die Deutsche Bahn teilt am Sonntagnachmittag mit, dass sie aufgrund des Orkantiefs "Sabine" nach und nach den gesamten Fernverkehr in Deutschland einstellen wird. Züge werden bundesweit an größeren Bahnhöfen, so die Bahn in einer Mitteilung. In Nordrhein-Westfalen waren bereits mehrere Streckenabschnitte komplett für den Bahnverkehr gesperrt worden.

Update am 09.02.2020, 16.30 Uhr: In diesen Landkreisen fällt die Schule aus

In einigen bayerischen Landkreisen fällt am Montag, 10.02., die Schule aus. Betroffen sind bislang noch keine fränkischen Landkreise - sollte dies der Fall sein, teilen dies die zuständigen Schulämter mit. Diese Landkreise sind in Bayern betroffen:

  • Im Landkreis Landsberg am Lech fällt der Unterricht an allen Schulen aus.
  • In der Stadt Landshut fällt der Unterricht an allen Schulen aus.
  • Im Landkreis Landshut fällt der Unterricht an allen Schulen aus.
  • Im Landkreis Straubing-Bogen fällt der Unterricht an allen Schulen aus.
  • In der Stadt Straubing fällt der Unterricht an allen Schulen aus.
  • Im Landkreis Straubing-Bogen fällt der Unterricht an allen Schulen aus.
  • Im Landkreis Deggendorf fällt der Unterricht an allen Schulen aus.
  • Im Landkreis Freyung-Grafenau fällt der Unterricht an allen Schulen aus.
  • Im Landkreis Regen fällt der Unterricht an allen Schulen aus.
  • Im Landkreis Neu-Ulm fällt der Unterricht an allen Schulen aus.

Update am 09.02.2020, 15.25 Uhr: "Sabine" beeinträchtigt Flugverkehr am Airport Nürnberg

Das Orkantief "Sabine" hat am Sonntag bereits am frühen Nachmittag erste Auswirkungen in Franken: Am Flughafen Nürnberg wurden mehrere Flüge annuliert - sowohl Abflüge als auch Ankünfte am Sonntag wie auch am Montag sind betroffen.

Aktuelle Informationen können Flugreisende der Flugauskunft-Seite des Airport Nürnberg entnehmen. Dort werden Verspätungen, aber auch gestrichene Flüge, angezeigt. Der Flughafen München hat heute ebenfalls Flüge gestrichen.

Update am 09.02.2020, 14.45 Uhr: Unwetterwarnungen teils bis zum frühen Montagabend

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat Unwetterwarnungen für Teile Deutschlands wegen des Sturmtiefs "Sabine" nun teilweise bis zum frühen Montagabend (10. Februar 2020) herausgegeben. Am Sonntag rechnete der DWD im Nordwesten mit ersten Ausläufern des befürchteten Orkantiefs. "Es bringt Deutschland eine schwere Sturmlage", hieß es in einer Mitteilung.

In Richtung Süden werde der Sturm erst in der zweiten Nachthälfte am Montag erwartet und könne dann bis zum Nachmittag anhalten. Aktuelle Warnungen gelten für die Zeit bis Montag 18.00 Uhr. Für die mittleren Landesteile sei eine Verlängerung der Unwetterwarnungen nicht auszuschließen.

Durch das Unwetter könnten laut DWD Bäume entwurzelt werden oder Dachziegel auf die Straße fliegen. Auch größere Schäden an Gebäuden könne es geben. Von Vorpommern bis zur Niederlausitz werde bislang nicht mit verbreiteten Unwettern gerechnet. Doch auch hier seien bei Gewittern Orkanböen möglich.

Update am 09.02.2020, 9 Uhr: Orkantief "Sabine" steuert auf Franken zu

Sonnenschein und teils milde Temperaturen locken Menschen in Bayern am Wochenende ins Freie. Doch ein Orkantief nähert sich auch dem Freistaat und könnte am Sonntag (9. Februar 2020) für stürmisches Wetter sorgen.

Orkantief "Sabine" nähert sich dem Freistaat und sorgt in der Nacht zum Montag (10. Februar 2020) in ganz Bayern für stürmisches Wetter. In Franken und im Bergland dürfte der Wind bereits am Sonntagabend stärker werden, wie eine Mitarbeiterin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag sagte. Auch auf Gewitter sollten sich die Menschen einstellen. Für weite Teile des Freistaats rechnen die Wetterexperten mit Windgeschwindigkeiten um die 100 Stundenkilometer.

Winterorkan: Am Montag stellenweise Unterrichtsausfälle möglich

Den Höhepunkt erreicht der Winterorkan wohl am Montag um etwa 6 Uhr morgens. Dann seien orkanartige Böen mit bis zu 120 Stundenkilometern zu erwarten. Leitstellen, Landratsämter und Feuerwehren bereiten sich auf die Situation vor. Es kann stellenweise auch zu Schulausfällen kommen. Das teilte die Integrierte Leitstelle Hochfranken am Samstag mit. Die Schulämter werden am Montag darüber informieren.

Die Deutsche Bahn warnt vor Beeinträchtigungen im Schienenverkehr bereits ab Sonntagabend. Ein Sprecher empfahl, für den Zeitraum Sonntag bis Dienstag geplante Fahrten wenn möglich zu verschieben. Alle für diesen Zeitraum gebuchten Tickets für den Fernverkehr könnten bereits ab Samstag genutzt werden und seien bis einschließlich Dienstag gültig. Zudem könnten Tickets kostenfrei storniert werden.

Menschen sollten sich vor herabfallenden Gegenständen in Acht nehmen. Durch orkanartige Böen ist laut DWD mit entwurzelten Bäumen oder abgebrochenen Ästen auf Straßen und Schienen zu rechnen. Auch Häuser könnten beschädigt werden.

Update am 08.02.2020, 20.30 Uhr: DWD warnt vor Sturmböen ab Sonntagmittag

Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor Orkanböen ab Sonntagmittag herausgegeben: Im nördlichen Oberfranken wie im nördlichen Unterfranken wird es bereits ab 12 Uhr am Sonntag stürmisch.

Dort gibt es starke Böen mit rund 100 km/h Windgeschwindigkeiten. Abends und am Montagmorgen erreichen die Böen Orkanstärke und blasen mit bis zu 120 km/h, in Höhenlagen über 800 Metern noch heftiger.

Update am 08.02.2020, 17 Uhr: Oberfranken rüstet sich für Orkan am Montag - Deutsche Bahn rät von Zugfahrten ab

Orkantief "Sabine rollt auf Deutschland zu. In Bayern wird es wohl zuerst Franken und das Bergland treffen. Das sagte eine Mitarbeiterin des Deutschen Wetterdiensts (DWD) am Samstag gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa).

Den Höhepunkt erreicht der Winterorkan wohl am Montag um etwa 6 Uhr morgens. Leitstellen, Landratsämter und Feuerwehr bereiten sich auf die Situation vor. Es kann stellenweise auch zu Schulausfällen kommen. Das teilte die Integrierte Leitstelle Hochfranken am Samstag mit. Die Schulämter werden am Montag darüber informieren.

Die Deutsche Bahn rechnet mit Beeinträchtigungen im Schienenverkehr ab Sonntagabend. Ein Sprecher empfahl sogar, Fahrten zwischen Sonntag und Dienstag nach Möglichkeit zu verschieben. Tickets für diesen Zeitraum könnten kostenfrei storniert werden, so der Sprecher. Außerdem können diese Tickets auch schon am Samstag genutzt werden und seien bis Dienstag gültig.

Der Deutsche Wetterdienst weist erneut darauf hin, dass sich Menschen am Sonntagabend und am Montagmorgen in Acht nehmen sollen vor umherfliegenden Ästen. Mit entwurzelten Bäumen und versperrten Straßen und Schienen sei zu rechnen, so der DWD. Auch Häuser könnten beschädigt werden.

Update am 08.02.2020, 14 Uhr: Warnung vor Glätte und Frost

Der Deutsche Wetterdienst warnt neben Orkanböen durch Sturmtief "Sabine" am Sonntag, die bis zu 150 km/h erreichen können, auch vor Frost und Glätte.

In Franken wird es in der Nacht auf Sonntag frostig: Bei bis zu minus 6 Grad kann es glatt werden auf den Straßen in Franken, verursacht durch Reifablagerungen.

Update am 08.02.2020, 10 Uhr: Unwetter mit Orkanböen am Sonntag

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Sonntagabend vor Orkanböen in weiten Teilen Frankens.

Laut DWD erfasst das Sturmfeld eines Orkantiefs über der Nordsee ab Sonntagabend (9. Februar 2020) Deutschland. Verbreitet werden Sturmböen mit einer Stärke von bis zu 100 Stundenkilometern erwartet. Die Unwetterwarnung gilt zunächst von Sonntag, 20 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 10 Uhr. Sie erstreckt sich explizit auf folgende fränkische Gebiete:

Oberfranken:

  • Kreis und Stadt Bamberg
  • Kreis und Stadt Bayreuth
  • Kreis und Stadt Coburg
  • Kreis und Stadt Hof
  • Kreis Kronach
  • Kreis Kulmbach
  • Kreis Lichtenfels

Mittelfranken:

  • Kreis und Stadt Ansbach
  • Stadt Erlangen
  • Kreis Erlangen-Höchstadt
  • Kreis und Stadt Fürth
  • Kreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
  • Stadt Nürnberg
  • Kreis Nürnberger Land
  • Kreis Roth
  • Kreis Weißenburg-Gunzenhausen

Unterfranken:

  • Kreis und Stadt Aschaffenburg
  • Kreis Bad Kissingen
  • Kreis Haßberge
  • Kreis Kitzingen
  • Kreis Main-Spessart
  • Kreis Miltenberg
  • Kreis Rhön-Grabfeld
  • Kreis und Stadt Schweinfurt
  • Kreis und Stadt Würzburg

Mit einer Kaltfrontpassage in Verbindung mit Gewittern sind in der Nacht zum Montag (10. Februar 2020) bis Montagvormittag außerdem orkanartige Böen mit bis 110 sowie Orkanböen mit bis zu 120 Stundenkilometern wahrscheinlich. Auch am Dienstag ist laut DWD-Warnservice mit Sturmböen zu rechnen.

Update am 07.02.2020, 17.30 Uhr: Orkanböen und Frost in ganz Franken

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Sonntagabend in ganz Westdeutschland vor Orkanböen. Diese können mit bis zu 120 km/h wehen. Die Vorabinformation gilt von Sonntagabend bis Montagmorgen.

Sturmtief "Sabine" bringt aber nicht nur heftigen Sturm, sondern auch Frost nach Franken: In ganz Franken warnt der DWD am Freitag und Samstag vor Frost: Es wird bis zu Minus 6 Grad kalt - auf den Straßen ist also mit besonderer Vorsicht zu fahren.

"Das wird gefährlich", warnte der Meteorologe Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitag vor den Folgen des Orkantiefs "Sabine". Im Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn werde ab Sonntagabend mit erheblichen Beeinträchtigungen insbesondere im Norden und Westen Deutschlands gerechnet, teilte die Bahn mit. "Wir empfehlen unseren Reisenden von Sonntag, 09.02.2020 bis Dienstag, 11.02.2020 ihre geplante Reise auf einen anderen Tag zu verschieben."

Zunächst werde das vom Atlantik kommende Orkantief am Sonntag voraussichtlich gegen Mittag den Nordwesten Deutschlands treffen. An der Nordseeküste seien nach aktuellen Wettermodellen Orkanböen mit einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern zu erwarten.

In den folgenden Stunden zieht das Sturmfeld dann wohl weiter Richtung Süden. Am Abend wird "Sabine" mit Windstärke elf (103 bis 118 Stundenkilometer) vermutlich die Linie Eifel, Niederrhein, Saarland erreichen und in der zweiten Nachthälfte zum Montag schließlich auch in Bayern ankommen. Ab der Stärke elf auf der Beaufort-Skala sprechen die Meteorologen von einem orkanartigen Sturm, ab 118 Stundenkilometern (Stärke zwölf) handelt es sich um einen Orkan.

Update am 07.02.2020, 13.03 Uhr: Sturm-Warnung für Deutschland am Wochenende

In der Nacht auf Montag (10. Februar 2020) wird nach Einschätzung von Wetterexperten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ein Orkan über Deutschland hinwegfegen. Der DWD spricht auch davon, dass es zu starken Verkehrsbehinderungen kommen kann. Die stürmische Wetterlage betrifft zunächst den Nordwesten Deutschlands. Schwere Sturmböen und orkanartige Böen sind möglich.

An der Nordseeküste seien nach aktuellen Wettermodellen Orkanböen mit einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern zu erwarten. In den folgenden Stunden ziehe das Sturmfeld dann weiter Richtung Süden. Selbst im Flachland können Böen die Windstärke elf bis zwölf (103 bis 120 Stundenkilometer) erreichen. Noch heftiger wird sich "Sabine" über den Bergen austoben: Mit 120 bis 150 Stundenkilometern können dort nach Angaben des Meteorologen die Böen in der Nacht zum Montag über die Gipfel fegen.

Begleitet wird der Orkan vielerorts von heftigen Schauern und Gewittern. "Bis Montagabend schwenkt die Kaltfront bis in den Südosten Deutschlands durch und bringt Regenfälle und mindestens orkanartige Böen", heißt es in einer Prognose des Wetterdienstes.

Der Straßen- und Bahnverkehr im ganzen Land wird aller Voraussicht nach stark beeinträchtigt: "Am Montagmorgen wird es zum Teil zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen", sagte Andreas Friedrich vom DWD. "Man muss die Bevölkerung entsprechend warnen, aber von einem Horror- oder Monsterorkan kann nicht die Rede sein." "Sabine" sei ein Winterorkan wie er etwa alle zwei Jahre vorkomme.

Auch ein regionaler Experte warnt vor dem Sturm: "Heftig wird es in der Nacht zum Montag. Verbreitet treten schwere Sturmböen Beaufort 10 und vereinzelt auch orkanartige Böen Beaufort 11 auf. Tagsüber lässt der Südwest- bis Westwind am Montag vorübergehend etwas nach, bevor es am Abend im Zusammenhang mit Schauern und Gewittern erneut orkanartige Böen geben kann", sagt Stefan Ochs, Meteorologe aus dem mittelfränkischen Herzogenaurach (Kreis Erlangen-Höchstadt).

Quellen des Unwetter-Tickers:

Deutscher Wetterdienst

Wetterochs.de

Unwetterzentrale.de

Wettergefahren.de

Hochwasserzentralen.de

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