Am Freitag kann in Deutschland ein seltenes Wetterphänomen beobachtet werden. Der sogenannte Blutregen prasselt auf die Bundesrepublik nieder. Auch wenn es der Begriff vielleicht vermuten lässt, bedeutet das nicht das jüngste Gericht für Deutschland. Vielmehr sind starke Sandstürme in der Sahara die Ursache für den Blutregen.


Blutregen - was ist das?

Aufgrund starker Stürme in der Sahara gelangt Wüstenstaub in die Atmosphäre. In Kombination mit starken Südwinden kann die mit Staub aufgeladene Luft von Marokko auch bis nach Mitteleuropa gelangen. Die für den Blutregen verantwortliche Staubwolke soll laut Meteorologen Dominik Jungam Freitag Mittel- und Osteuropa erreichen und speziell im Südosten Deutschlands als Blutregen ausfallen. Das Regenwasser färbt sich dann gelb-rötlich und bekam im Mittelalter die Bezeichnung Blutregen.

Tipp für Autofahrer: Der feine Sahara-Staub setzt sich auf Autos ab. Um Kratzer zu vermeiden, sollten Autofahrer den Staub nicht mit einem Lappen abwischen. Besser ist es, das Auto mit einem Wasserschlauch abzuspritzen oder in die Waschanlage zu fahren.


Typisches Aprilwetter am Wochenende

Von Donnerstag bis Samstag ist es in Franken wechselnd bewölkt, wobei sich die Sonne im Bamberger Raum noch am ehesten durchsetzen kann. Größtenteils bedeckt bleibt es laut Wetterexperte Stefan Ochs in der Hersbrucker Schweiz. Zusätzlich zu den gelegentlichen Schauern, die eben als Blutregen vom Himmel kommen können, weht meist ein schwacher Wind. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 12 und 14 Grad, die Tiefstwerte nachts bei 4 Grad. Wie der Deutsche Wetterdienst berichtet, ist in klaren Nächten auch noch Bodenfrost möglich.


Wetter in Franken: So wird das Wetter in der kommenden Woche

Während sich das Wetter am Sonntag kaum vom restlichen Wochenende unterscheiden dürfte, ist für die kommende Woche feuchtwarmes Wetter zu erwarten. Das bedeutet Sonnenschein mit einzelnen Regenfällen und Höchsttemperaturen um 20 Grad. Auch Gewitter sind zu erwarten.