Weilheim in Oberbayern
Bombenfund

Weilheim in Bayern: 3500 Menschen nach Fund von 500-Kilo-Fliegerbombe evakuiert

Bei Bauarbeiten wurden eine 500 Kilo schwere Fliegerbombe in Oberbayern gefunden. Die Evakuierung läuft. Fast 3500 Menschen müssen ihre Häuser und Büros verlassen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Fliegerbombe wiegt um die 500 Kilo. Symbolbild, Foto: Ralf Hirschberger /dpa
Die Fliegerbombe wiegt um die 500 Kilo. Symbolbild, Foto: Ralf Hirschberger /dpa
Wegen des Fundes einer Fliegerbombe im oberbayerischen Weilheim haben am Mittwoch fast 3500 Menschen ihre Wohnungen und Büros verlassen müssen. "Die Evakuierung läuft, dauert aber länger als zunächst erwartet", sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern am Abend.


Mit der Entschärfung der 500-Kilo-Bombe wird jetzt erst nach 20 Uhr gerechnet. Die Behörden hatten vom Nachmittag an ein Gebiet mit einem Radius von 500 Metern um den Fundort räumen lassen.
Die US-amerikanische Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde bei Bauarbeiten in der Nähe des Bahnhofes entdeckt.



Der Bahnhof im Landkreis Weilheim-Schongau wurde gesperrt, es fuhren keine Züge mehr. Ein Sprecher der Deutschen Bahn riet davon ab, am Mittwoch den Regionalverkehr im Werdenfelsnetz zu nutzen, das sich von München bis Mittenwald zieht. "Es kommt zu Wechselwirkungen im gesamten Netz. Weilheim ist eine Art Knotenpunkt."

Fliegerbombe am Nürnberger Hauptbahnhof: Die Bombe ist entschärft - Sperrungen werden aufgehoben