Nach der Ankündigung der bayerischen Staatsregierung, das Volksbegehren Artenschutz anzunehmen, will Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) auf Bauern zugehen. Das vermeldet die deutsche Presseagentur (dpa).

Schwachstellen des Volksbegehren ausgleichen

"Die Landwirte werden in jedem Fall fachgerecht weiterarbeiten können", kündigte sie in der "Passauer Neuen Presse" und dem "Donaukurier" am Samstag an. Man werde die "Schwachstellen" des Volksbegehrens ausgleichen. Mit einem Begleitgesetz, das gleichzeitig mit der Annahme des Volksbegehrens in Kraft treten werde, sollten strittige Punkte geregelt werden.

Als Beispiel nannte sie die Forderung, Wiesen und Weiden nach dem 15. März nicht mehr zu walzen, damit am Boden brütende Vögel nicht getötet werden. "Am 15. März ist am Untermain schon Frühling, während im Alpenvorland möglicherweise noch Schnee liegt", sagte Kaniber. Die Regelung müsse praktikabel und flexibel gemacht werden.

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