Dies teilte ein Sprecher des Landratsamts Cham der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mit. In einem Elektrowasserbad waren die Tiere seit Sonntag getötet und in die Tierkörperbeseitigungsanstalt Plattling (Landkreis Deggendorf) gebracht worden. Dort seien die Vögel zuerst zu Tiermehl und -fett verarbeitet und diese Produkte seien dann wiederum verbrannt worden, erklärte der Sprecher.

Bei einer routinemäßigen Kontrolle auf dem Geflügelbetrieb hatte sich der Verdacht auf eine Geflügelpest oder eine Vogelgrippe ergeben, die Tötung der Tiere war angeordnet worden. Nach Laboruntersuchungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem gefundenen H5N2 um einen niedrigpathogenen - also wenig krankmachenden - Erreger handelt.