Gemeinsam gingen sie am Samstagabend in das Lager der rund 50 Asylbewerber auf dem Rindermarkt in der Innenstadt und suchten das Gespräch mit ihnen. Vogel und Glück sollen den Konflikt entschärfen und eine einvernehmliche Lösung finden. Darauf hatten sich Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) bei einem Krisentreffen in der Staatskanzlei verständigt.

Die Asylbewerber aus mehreren afrikanischen und asiatischen Ländern fordern die sofortige Anerkennung ihrer Asylanträge. Seit einer Woche verweigern sie die Nahrungsaufnahme, seit Dienstag trinken sie nichts mehr - in der Regel verdursten Menschen nach wenigen Tagen ohne Wasser. dpa