Je näher das Weihnachtsfest rückt, desto mehr wird wieder zu Spenden aufgerufen. Viele Organisationen bitten auch an der Haustür um Geld für gute Zwecke. "Unter die wahren Wohltäter schleichen sich jedoch auch unseriöse Drückerkolonnen", sagt Brigitte Büttel von der Verbraucherzentrale Bayern. Denn die Sammlungen müssen in den meisten Bundesländern nicht behördlich genehmigt werden.

Die "schwarzen Schafe" lassen sich laut Verbraucherzentrale aber häufig schon an dem mitgeführten Spendenmaterial erkennen. "Wenn mit Fotos von hungernden Kindern oder gequälten Tieren versucht wird, Mitleid zu erregen, sollte man skeptisch sein. Seriöse Sammler berichten sachlich über ihre Tätigkeit", erklärt Verbraucherexpertin Büttel.