Die BayernLB hat im Streit mit ihrer einstigen Tochter Hypo Alpe Adria (HGAA) um die Rückzahlung von mehr als zwei Milliarden Euro einen Sieg errungen. Das Landgericht München verurteilte die Abwicklungsanstalt Heta der österreichischen Bank am Freitag zur Zahlung und sorgte damit für einen Paukenschlag. Die Österreicher müssen offene Kreditforderungen der BayernLB aus zehn Verträgen mitsamt Zinsen ersetzen, wie die Vorsitzende Richterin Gesa Lutz sagte.

In dem Prozess verlangte die BayernLB von der einstigen Tochter HGAA die Rückzahlung von rund 2,4 Milliarden Euro, die sie ihr früher gewährt hatte. Mit Zinsen dürfte die Summe nach Einschätzung von BayernLB-Anwalt Michael Rohls inzwischen aber noch höher liegen. "Wir haben auf ganzer Linie gesiegt", sagte Rohls.