"Wir schützen Ausgburg, aber wer schützt uns?" - diese Aktion sorgt bei der Berufsfeuerwehr der Stadt in Schwaben für große Fragezeichen. Wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet, haben mehrere Jugendliche in der Maxstraße, die Partymeile der Stadt, die Anfahrt der Feuerwehr zu einem Einsatz blockiert. Die Brandmeldeanlage eines Hotels hatte Alarm geschlagen.

Zum Glück, so könnte man sagen, entpuppte sich der wenig später als Fehlalarm. Denn was dann passierte, übertraf die traurige Straßenblockade: Jugendliche sprangen auf das Einsatz-Fahrzeug der Feuerwehr.

Augsburg: Jugendliche springen auf Feuerwehrauto und "surfen" mit zu Einsatz

Die Feiernden auf der Augsburger Partymeile sorgten für eine "massiven Zeitverlust", wie es im Schreiben der Berufsfeuerwehr heißt. Ein Jugendlicher sei sogar auf das Einsatzfahrzeug gesprungen und auf dem hinteren Trittbrett zum Einsatzort "mitgesurft".

Weiter heißt es beim BR, dass ein zweiter Jugendlicher auf das Fahrzeug mit der Drehleiter gesprungen sei, als diese gerade anhielt. Während der Einsatz liefen, sollen die Jugendliche zudem die Rettungskräfte behindert und den Mindestabstand nicht eingehalten haben.

Dieser Vorfall ist ein weitere von vielen in der Augsburger Maxstraße. Dort kommt es, vor allem seit den Corona-Beschränkungen der Stadt, immer wieder zu Auseinandersetzungen. Ein Polizeieinsatz mitten in der Nacht in einem Café sorgte bundesweit für Schlagzeilen.