Am Montag (05. Oktober 2021) hat es einen tödlichen Arbeitsunfall auf der A3 bei einer Autobahnbaustelle gegeben.

Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilt, hat ein 21-Jähriger einen Stromschlag erlitten und ist kurz darauf in einem Krankenhaus gestorben.

Unfall A3: 21-Jähriger stirbt nach Stromschlag auf Autobahnbaustelle

Am Montag, 4. Oktober 2021, erreichten Polizei und Rettungsdienst eine Mitteilung über einen Arbeitsunfall auf der A3. An einer Baustelle, die sich kurz vor der Anschlussstelle Velburg befindet, habe ein 21-jähriger Arbeiter einen Stromschlag erlitten und daraufhin das Bewusstsein verloren.

Der junge Mann wurde mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, in der er wenige Stunden später seinen schweren Verletzungen erlag. Die Kriminalpolizei Regensburg hat in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth die Ermittlungen zu dem Geschehen aufgenommen.

Arbeitsunfall in der Oberpfalz: Autokran kommt gegen Hochspannungsleitung

Der Unfall geschah, als ein Autokran einen Kompressor verladen wollte. Der 40-jährige Kranführer saß dazu in der Krankabine des Fahrzeugs, während der 21-Jährige den schwebenden Kompressor unten begleitete. Offenbar berührte der drehende Kranausleger eine Hochspannungsleitung, wodurch es zu dem tödlichen Stromschlag kam.

Der Kranführer wurde durch den Stromschlag ebenfalls leicht verletzt und ambulant vom Rettungsdienst versorgt.

Die zuständige Berufsgenossenschaft und das zuständige Gewerbeaufsichtsamt waren ebenfalls vor Ort. Auch ein Rettungshubschrauber und das Kriseninterventionsteam kamen zum Einsatz. Die Autobahn musste für die Zeit der Maßnahmen teilweise gesperrt werden.

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