Dabei sind alle vier Erdmännchen des Münchner Tierparks ums Leben gekommen. Am Donnerstagmorgen (23.09.2021) hätten Tierpfleger die Erdmännchen Ruanda, Quodo, Quimbele und Rafiki tot aufgefunden.

"Sie wurden beim unvorhersehbaren, nächtlichen Einsturz der Höhle überrascht und hatten keine Chance mehr, lebend aus dem Bau zu kommen", erklärt Carsten Zehrer, zoologischer Leiter in Hellabrun. "Auch wenn so ein Unfall im natürlichen Lebensraum der Tiere, der afrikanischen Savanne, jederzeit genauso vorkommen kann, stimmt dieser vollständige Verlust unserer Erdmännchen natürlich die Hellabrunner Belegschaft sowie zahlreiche Tierparkgäste und Tierpaten sehr traurig“, so Zehrer in einer Stellungnahme des Tierparks.

Bodenkonsistenz der Erdmännchen-Anlage wird nun überprüft

Die vier gestorbenen Tiere seien jeweils etwa fünf Jahre alt gewesen und hätten seit Ende 2017 in Hellabrunn gelebt, sagte der Sprecher. Derzeit werde die Konsistenz des Bodens in der Erdmännchenanlage überprüft, was einige Zeit dauern werde. Danach wolle man dort neue Erdmännchen ansiedeln.

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