Die landsmannschaftliche Vereinigung fordert darin, zumindest am "Tag der Franken" Anfang Juli die fränkische Flagge neben der weiß-blauen Rautenflagge auf öffentlichen Gebäuden zuzulassen.

Die 700 Jahre alte Frankenflagge, im Volksmund "Frankenrechen" genannt, sei schließlich Ausdruck "fränkischer Geschichte, Kultur und Lebensart", begründet der Fränkische Bund sein Anliegen. "Nach der aufgeheizten Diskussion um das Dürerbild würde es dem Land sehr gut tun, wenn die Staatsregierung zumindest an einem Tag im Jahr die Frankenflagge auf öffentlichen Gebäuden zulassen würde", betonte das Vorstandsmitglied des Fränkischen Bundes, Joachim Kalb, in einer Mitteilung.

In einem Schreiben hat Staatssekretär Gerhard Eck dies allerdings mit der Begründung abgelehnt, die Petition aus Franken stehe nicht im Einklang mit den flaggenrechtlichen Vorschriften. Bei der Frankenfahne handele es sich nicht um eine offizielle Staatsflagge; sie könne daher für die Beflaggung staatlicher Gebäude nicht verwendet werden. In Zeitungsinterviews haben sich derweil mehrere fränkische Landtagsabgeordnete dafür ausgesprochen, sich in Sachen "Frankenflagge" großzügig zu zeigen. dpa