Die Schülerinnen und Schüler in Bayern sollen Angebote für Ferienprogramme bekommen, um bei Spiel und Spaß versäumte Lerninhalte nachzuholen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag (08.03.21) nach einer Kinder- und Jugendkonferenz in München an.

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) sprach von einem "freizeitpädagogischen Ferienprogramm".

Schulkinder bekommen Ferienprogramm

"Wir wollen nicht, dass dieser Jahrgang ein Corona-Jahrgang allein ist", sagte Söder. Es müsse Bildungsqualität und Bildungsgerechtigkeit hergestellt werden, sagte der Ministerpräsident.

Söder kündigte außerdem 200 neue Stellen unter anderem für Streetworker, Erziehungsberatung und Ausbildungscoaching an. Auch die Sozialarbeit an Schulen solle noch einmal verstärkt werden. Zudem kündigte Söder an, in Jugendzentren Angebote wie "Click und Collect" zu ermöglichen, damit dort wenigstens kurzzeitig Nähe möglich sein.

Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) sagte, unter den 200 neuen Stellen sollten unter anderem Ausbildungsakquisiteure sein. Damit solle der Übergang von Schule und Beruf besser gefördert werden, wenn Ausbildungsmessen, Praktika und ähnliches weggebrochen seien.