Der Umgang mit der Flüchtlingskrise wird nach Ansicht von CSU-Chef Horst Seehofer auch entscheidend für den Ausgang von Wahlen sein. "Wenn wir das Problem in dieser Zeit nicht lösen sollten, dann hätte die Union von vornherein keine Mehrheitschance in Deutschland", sagte er am Freitag bei der Aufzeichnung der ZDF-Sendung "Was nun, Herr Seehofer?" in Ismaning bei München. "Das wäre ja schrecklich" sagte er auf die Frage, ob er sich angesichts der großen Aufgabe überlegt, doch über 2018 hinaus im Amt zu bleiben. Schrecklich, weil das heiße, dass die Probleme dann in drei Jahren noch immer nicht gelöst seien, erläuterte er.

Seehofer bekräftigte in der Sendung seine Forderungen nach einer Begrenzung der Flüchtlingszahlen. "Ich glaube, dass es ohne Zuwanderungsbegrenzung in Deutschland und Europa nicht geht", sagte Seehofer.