Bibertal
Frontalcrash

Schlimmer Unfall bei Bibertal: Sieben Menschen teils schwer verletzt, darunter drei Kinder

Alle sieben Unfallbeteiligten sind bei einem Zusammenstoß zweier Autos in Schwaben verletzt worden, darunter drei Kinder (1, 3 und 10 Jahre alt). Der Autounfall ereignete sich zwischen Ettlishofen und Silheim im Landkreis Günzburg.
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Bei dem schweren Unfall mit sieben Verletzten im schwäbischen Bibertal kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Symbolfoto: Marcus Brandt/dpa
Bei dem schweren Unfall mit sieben Verletzten im schwäbischen Bibertal kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Symbolfoto: Marcus Brandt/dpa

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bibertal (Schwaben, Landkreis Günzburg) sind am Samstagabend insgesamt sieben Menschen verletzt worden.

Gegen 19.25 Uhr befuhr eine 28-jährige Autofahrerin mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern (1 und 3 Jahre alt) die Kreisstraße GZ29 zwischen Ettlishofen und Silheim in nördliche Richtung. Im Kreuzungsbereich zur Staatsstraße 2020 galt für die Fahrzeugführerin "Vorfahrt gewähren". Die Unfallverursacherin querte die bevorrechtigte Straße und übersah dabei laut Angaben der Polizei einen von rechts kommenden 41-jährigen Autofahrer. Dieser befuhr mit seiner Ehefrau und seinem Kind (10 Jahre) die Staatsstraße 2020 zwischen Kissendorf und Weißenhorn in südwestliche Richtung.

Frontalzusammenstoß im Kreuzungsbereich im Landkreis Günzburg

Im Kreuzungsbereich kam es zum Crash: Der 41-jährige Fahrzeugführer krachte frontal in die rechte Seite der Unfallverursacherin. Sämtliche Insassen beider Autos wurden bei dem Unfall teils schwer verletzt. Eine erwachsene Person wurde mit dem Rettungshubschrauber, die anderen mit den Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Es entstand ein Gesamtsachschaden von circa 40.000 Euro.

Beide betreffenden Straßen waren im Bereich der Unfallstelle für etwa zwei Stunden gesperrt.

Auf Seiten des Rettungsdienstes waren insgesamt vier Rettungswagen, ein Notarzt, ein Rettungshubschrauber und ein Einsatzleiter Rettungsdienst zur Versorgung der Verletzten an der Unfallstelle. Die Feuerwehren aus Anhofen, Pfaffenhofen, Ettlishofen, Kissendorf und Bühl waren mit insgesamt 66 Feuerwehrleuten zur Sperrung und technischer Hilfeleistung vor Ort.