Penzberg
Heldentat

Schüler folgen Blutspur in Wald - und retten Mann (58) vor Verbluten

Bayerische Schüler haben einem Mann das Leben gerettet. Der Mann wäre fast im Wald verblutet.
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Die Jugendlichen bemerkten die Blutspur auf dem Weg zur Bushaltestelle. Symbolfoto: Malina Shoots/pexels.com
Die Jugendlichen bemerkten die Blutspur auf dem Weg zur Bushaltestelle. Symbolfoto: Malina Shoots/pexels.com

Drei Schüler retten Mann im Wald das Leben: Im oberbayerischen Penzberg (Kreis Weilheim-Schongau) wurden am Montag (16. September 2019) drei Jugendliche zu Lebensrettern. Die Realschüler, die gegen 13 Uhr den Sportunterricht verließen, bemerkten auf dem Weg zur Bushaltestelle Blutspuren. Sie folgten den Spuren in einen Wald hinein, bis zu einem Abhang.

Heldentat in Penzberg: Schüler retten verblutenden Mann (58)

Laut Informationen der örtlichen Polizei fanden sie dort einen stark blutenden Mann: Der 58-Jährige hatte sich Tage zuvor mit einer Motorsäge ins Bein geschnitten. Die Wunde platzte im Wald wieder auf. Der Mann erlitt einen schweren Schock und lag ziel- und planlos im Waldstück herum. Er stürzte sogar den Abhang hinunter.

Dank der aufmerksamen Jugendlichen lebt er noch: "Ohne ihr beherztes Einschreiten wäre der Mann verblutet", lobt die Polizei die Lebensretter. Die Örtlichkeit sei von der Straße aus nicht einsehbar gewesen, so die Beamten weiter. Auch in Mittelfranken wurde ein Mann zum Lebensretter: Der Tankwagenfahrer rettete einem 51-Jährigen heldenhaft das Leben.

Video: So leisten Sie erste Hilfe