Nach Ausschreitungen bei Partys und Gewalt gegen Polizisten am vergangenen Wochenende will die Polizei in Bayern entsprechende Plätze verstärkt kontrollieren. Seit Monaten seien ohnehin schon vermehrt Einsatzkräfte im Einsatz, teilten die Sprecher der Regierungsbezirke Mittelfranken und Oberfranken am Montag mit. Diese würden die Hauptschauplätze nun stärker in den Blick nehmen.

Am vergangenen Wochenende hatte die Polizei mehrere Partys in bayerischen Städten, wie beispielsweise Regensburg, auflösen müssen. Dabei kam es zu Randalen von Feiernden, Gegenstände wurden auf Polizisten geworfen und die Maskenpflicht ignoriert.

Auch auf der Unteren Brücke in Bamberg liegt ein besonderes Augenmerk

"Orte wie den Englischen Garten oder den Gärtnerplatz werden wir öfter kontrollieren", bekräftigt eine Polizeisprecherin aus München. Auch auf der Unteren Brücke in Bamberg liege ein besonderes Augenmerk, denn dies sei ein beliebter Treffpunkt von Jugendlichen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) erklärte am Montag (31.05.), das Verhalten vieler Jugendlichen sei aggressiv und ignorant.

Der bayerische Landesvorsitzende Peter Pytlik beschreibt die Situation: "Unsere Einsatzkräfte werden zum Teil mit Flaschen beworfen, massiv beleidigt und bedroht". Er forderte die Feiernden dazu auf, solch ein Verhalten zu unterlassen.