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Osterferien in Bayern: Staus, volle Züge und viele Fluggäste erwartet

Die Osterferien beginnen am Wochenende. Viele Franken nutzen die Gelegenheit zum Verreisen. Wegen des hohen Verkehrsaufkommen wird mit zahlreichen Staus gerechnet.
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In Bayern wird am Wochenende mit Staus und Verkehrsbehinderungen gerechnet. Symbolbild: pixabay/RettungsgasseJetztde
In Bayern wird am Wochenende mit Staus und Verkehrsbehinderungen gerechnet. Symbolbild: pixabay/RettungsgasseJetztde

Es wird voll auf Bayerns Straßen, in den Zügen und an den großen Flughäfen: Die Schüler im Freistaat starten an diesem Freitag in die zweiwöchigen Osterferien. Vor allem auf den Autobahnen in Richtung Süden brauchen die Urlauber viel Geduld. Das vermeldet die deutsche Presseagentur (dpa).

Stau im Süden Bayerns erwartet

Im Großraum München erwartet der ADAC auf den Fernstraßen Behinderungen und Staus, weil sich Reise- und Berufsverkehr vermischen werden. Vereinzelt seien noch Skifahrer auf dem Weg in die Alpen, sagte eine Sprecherin. In Österreich könne es daher auch auf der Tauern- und der Brennerautobahn zu Beeinträchtigungen kommen. Auch in anderen deutschen Bundesländern beginnen die Ferien.

Mehr als 150.000 Passagiere werden alleine am letzten Schultag am Münchner Flughafen erwartet. Neben abfliegenden Urlaubern rechnet die Betreibergesellschaft auch mit zahlreichen Besuchern der weltgrößten Messe Bauma, die ihren Rückflug aus der Landeshauptstadt antreten. Der Freitag könne einer der verkehrsstärksten Tage des Jahres an Deutschlands zweitgrößtem Airport werden, sagte ein Sprecher. Während der zweiwöchigen Osterferien rechnen die Betreiber mit mehr als zwei Millionen Fluggästen.

Mehr als 1600 Starts und Landungen in Nürnberg erwartet

In Nürnberg werden in den kommenden zwei Wochen am Flughafen mehr als 175.000 Passagiere erwartet. Mehr als 1600 Starts und Ladungen sind geplant.

Im Regionalverkehr stellt sich die Deutsche Bahn auf viele Ferienausflügler ein. Viele Fahrgäste wollen einem Sprecher zufolge zu den Seen im Süden des Freistaats. Beliebte Ziele seien der Bodensee oder der Starnberger See. Im Fernverkehr sei der Andrang nicht so stark wie vor den Weihnachtsfeiertagen, sagte der Bahnsprecher.

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