Das Tier des Nachbarn wurde an Hals und Flügel getroffen und am nächsten Morgen tot am Boden gefunden, wie die Polizei in Furth im Wald am Dienstag mitteilte. Der 52 Jahre alte Schütze gab die Tat zu, bestritt aber jede Tötungsabsicht. Er habe das Tier nur vertreiben wollen.

Statt des Vogels auf dem Dach hat er nun ein Ermittlungsverfahren am Hals - wegen Verstößen gegen das Tierschutz- und Waffengesetz sowie wegen Sachbeschädigung. Sachbeschädigung deshalb, weil Tiere rechtlich als Sache gelten.

Der tödliche Schuss vom Sonntagabend war laut Polizei der Höhepunkt in einem schon länger dauernden Nachbarschaftsstreit, in dem es stets um die Tiere des einen und willkürliche Schussabgaben des anderen ging.