• In Bayern haben Biergärten und Außengastronomie grundsätzlich wieder geöffnet
  • Achtung: Unterschiedliche Regelungen - Inzidenz entscheidend
  • Test und Termin? Was muss ich bei einem Besuch beachten?
  • Wie viele Besucher dürfen gemeinsam am Tisch sitzen?

Nachdem die Infektionszahlen in Deutschland zuletzt stark zurückgegangen sind und die Inzidenz aktuell vielerorts bei unter 50 liegt, wurden die geltenden Corona-Beschränkungen entschärft. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen in weiten Teilen Bayerns Straßencafés und Biergärten wieder Gäste empfangen. Doch welche Regeln gelten im Detail?

Corona-Regeln in Bayern: Brauche ich einen negativen Test für den Biergarten?

Zum 7. Juni 2021 endete der Katastrophenfall in Bayern - laut Staatsregierung befinde man sich auf dem besten Weg zurück zur Normalität. Die bestehenden Regelungen gelten voraussichtlich bis zum 4. Juli 2021. Generell gilt: Gastronomische Betriebe dürfen bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 öffnen.  

Die genauen Bedingungen, unter denen die Gastronomien öffnen dürfen, hat der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bayern) zusammengefasst. Generell dürfen gastronomische Betriebe nun zwischen 5 und 24 Uhr öffnen. Dies gilt also auch Biergärten und -keller. Dabei ist Folgendes zu beachten:

  • Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen für den gemeinsamen Biergartenbesuch. Das heißt, es dürfen 10 Personen aus max. drei Haushalten gemeinsam sitzen - bei einer Inzidenz unter 50 dann 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten. Wie bereits bisher zählen Geimpfte und Genesene nach Vorgabe des Bundesrechts bei privater Zusammenkunft oder ähnlichen sozialen Kontakten nicht mit.
  • Sitzen Personen aus mehr als einem Haushalt an einem Tisch, müssen sie bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 einen negativen Test vorweisen können. Unter 50 entfällt die Testpflicht.
  • Kinder unter 14 Jahren sowie Geimpfte und Genesene bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Außerdem sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Geimpfte und Genesene von der Testpflicht ausgenommen.

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Corona-Test vor dem Biergarten-Besuch: Das müssen Sie beachten

Grundsätzlich sind PCR-Tests, Antigen-Schnelltests und Selbsttests zugelassen. Allerdings: Es darf nicht einfach ein durchgeführter, negativer Schnelltest von Zuhause mitgenommen werden. Die PCR-Tests können insbesondere im Rahmen der Jedermann-Testungen nach Bayerischem Testangebot in lokalen Testzentren und bei niedergelassenen Ärzten erfolgen. Über das Ergebnis wird eine Bescheinigung erstellt, die vor Besuch der Veranstaltung dem Veranstalter vorzulegen ist; der PCR-Test darf höchstens 24 Stunden vor Beginn des Besuchs vorgenommen werden. 

Bis vor kurzem war ein PCR-Test noch 48 Stunden lang gültig, um die Außengastronomie zu besuchen. Seit Ende Mai ist ein PCR-Test den Antigen-Schnelltests gleich gestellt. Damit gilt für beide Testmöglichkeiten: Das Ergebnis ist 24 Stunden zur Vorlage gültig. Dies ist in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt. Unpraktisch an dieser Regelung: Bis man das Ergebnis eines PCR-Tests bekommt, vergehen meist schon 24 Stunden oder mehr.

Viele Betreiber von Gaststätten, Biergärten oder Hotels wissen von der Änderung des Gültigkeitszeitraums eines PCR-Test offenbar noch nichts. Auf vielen Webseiten heißt es nämlich noch, dass der PCR-Test 48 Stunden alt sein dürfe. In der Änderung der 12. BayIFSMV vom 25. Mai wird jedoch deutlich, dass Antigen-Schnelltests und PCR-Test gleichwertig behandelt werden. 

Auch Antigen-Schnelltests und Selbsttest erlaubt

Deutlich schneller funktionieren die Antigen-Schnelltests und Selbsttests. Ein Ergebnis hat man in der Regel bereits nach 15 bis 20 Minuten. 

Bei Antigen-Schnelltests gilt ebenfalls, dass die Testung grundsätzlich bei den lokalen Testzentren, den niedergelassenen Ärzten, den Apotheken und den Öffentlichen Gesundheitsdienst beauftragten Teststellen möglich ist. Der Schnelltest ist ebenfalls 24 Stunden lang gültig. 

Bei den Selbsttests gilt: Sie müssen vor Ort und unter Aufsicht des Gaststättenbetreibers oder einer vom Betreiber beauftragten Person durchgeführt werden.

Trotz Corona-Lockerungen: Diese Hygiene-Regeln gelten weiterhin

Trotz der Corona-Lockerungen müssen dennoch Hygiene-Regeln eingehalten werden. Für Bayern gilt seit 6. Mai das "Rahmenkonzept Gastronomie" der Bayerischen Staatsregierung. Für Gäste gelten folgende Maßnahmen:

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  1. Gäste müssen eine FFP2-Maske im Innen- und Außenbereich tragen. Am Tisch darf die FFP2-Maske abgenommen werden.
  2. Zwischen allen Gästen, für die die Kontaktbeschränkung gilt, ist ein Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten.
  3. Das gemeinsame Sitzen ohne Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern ist nur den Personen gestattet, für die im Verhältnis zueinander die Kontaktbeschränkung nicht gilt. 

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