Mit der Überprüfung will das Kabinett die Wiederholung des peinlichen Zwischenfalls aus dem Jahr 2014 vermeiden, als ein aus Ostdeutschland zugezogener Rechtsradikaler in Lichtenfels Amtsrichter geworden war.
Ein entsprechender gemeinsamer Entwurf des Justiz- und des für Personalangelegenheiten zuständigen Finanzministeriums steht auf der vorläufigen Tagesordnung der nächsten Kabinettssitzung. Darüber hatte zuerst der "Münchner Merkur" (Freitag) berichtet. In Regierungskreisen wurde dem am Freitag nicht widersprochen, auch wenn es wie üblich keine offizielle Bestätigung gab.