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Bayern München: Hermann Gerland wird wieder Co-Trainer - Unterstützung für Hansi Flick

Nach der Trennung von Cheftrainer Niko Kovac übernimmt Hermann Gerland wieder den Co-Trainer-Posten beim FC Bayern München. Der 65-Jährige assistiert ab sofort Trainer Hansi Flick, der den deutschen Fußball-Rekordmeister bis auf weiteres betreut.
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Hermann Gerland übernimmt wieder den Co-Trainer-Posten beim FC Bayern München. Der 65-Jährige assistiert ab sofort Trainer Hansi Flick, der den deutschen Fußball-Rekordmeister bis auf weiteres betreut. Archivfoto: Andreas Gebert/dpa
Hermann Gerland übernimmt wieder den Co-Trainer-Posten beim FC Bayern München. Der 65-Jährige assistiert ab sofort Trainer Hansi Flick, der den deutschen Fußball-Rekordmeister bis auf weiteres betreut. Archivfoto: Andreas Gebert/dpa

Update vom 04.11.2019: Hermann Gerland wird erneut Co-Trainer beim FC Bayern

Hermann Gerland übernimmt wieder den Co-Trainer-Posten beim FC Bayern München. Dies meldet die Deutsche Presse-Agentur. Der 65-Jährige assistiert mit sofortiger Wirkung Trainer Hansi Flick, der den deutschen Fußball-Rekordmeister "bis auf weiteres" betreut. "Hermann ist sehr erfahren. Er kennt die Mannschaft, er kennt die Abläufe, er kennt den gesamten FC Bayern. Deshalb war es mein Wunsch, mit ihm zusammenzuarbeiten", sagte Flick laut Mitteilung des Vereins vom Montag (4. November 2019). Seit 2017 fungiert Gerland als sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.

Im April 2009 wurde Gerland erstmals Co-Trainer der Profis und arbeitete unter Jupp Heynckes, Louis van Gaal, Carlo Ancelotti und Pep Guardiola in dieser Funktion. Von 1990 bis 1995, 2001 bis 2009 und 2010/11 war Gerland für die Amateure des FC Bayern zuständig.

Die Münchner hatten sich am Wochenende von Cheftrainer Niko Kovac getrennt. Auch dessen Bruder Robert Kovac, der bislang Assistent war, verließ damit den Club.

Update vom 03.11.2019, 21 Uhr: FC Bayern trennt sich von Kovac

Der 1. FC Bayern München trennt sich von seinem Trainer Niko Kovac. Vorausgegangen war die 1:5-Blamage gegen Frankfurt am Samstag. Zunächst hatte es geheißen, Kovac können vorerst bleiben. Seine erste Saison als Bundesliga-Trainer des FC Bayern krönte Niko Kovac mit dem Double. In seiner zweiten Spielzeit als Coach der Münchner stagnierte der deutsche Fußball-Rekordmeister - Kovac musste gehen.

Der FC Bayern München hat sich am Sonntag von Trainer Niko Kovac getrennt. Die Erklärung des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Wortlaut:

"Niko Kovac ist nicht mehr Trainer des FC Bayern München. Darauf haben sich Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, Hasan Salihamidzic, Sportdirektor des FC Bayern, mit Niko Kovac an diesem Sonntag im gegenseitigen Einvernehmen verständigt.

Karl-Heinz Rummenigge erklärt: "Die Leistungen unserer Mannschaft in den vergangenen Wochen und auch die Resultate haben uns gezeigt, dass Handlungsbedarf bestand. Uli Hoeneß, Hasan Salihamidzic und ich haben mit Niko auf dieser Grundlage am heutigen Sonntag ein offenes und seriöses Gespräch geführt mit dem einvernehmlichen Ergebnis, dass Niko nicht mehr Trainer des FC Bayern ist. Wir alle bedauern diese Entwicklung. Ich möchte mich im Namen des FC Bayern bei Niko Kovac für seine Arbeit, besonders für den Gewinn des Doubles in der vergangenen Saison bedanken."

Bis auf weiteres wird Co-Trainer Hans Flick die Mannschaft des FC Bayern betreuen und damit auch auf die wichtigen Spiele in der Champions League gegen Olympiakos Piräus am kommenden Mittwoch und gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstag vorbereiten.

"Ich erwarte jetzt von unseren Spielern eine positive Entwicklung und absoluten Leistungswillen, damit wir unsere Ziele für diese Saison erreichen", sagt Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Niko Kovac erklärt: "Ich denke, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung für den Klub ist. Die Ergebnisse und auch die Art und Weise, wie wir zuletzt gespielt haben, haben mich zu diesem Entschluss kommen lassen. Mein Bruder Robert und ich danken dem FC Bayern für die zurückliegenden knapp anderthalb Jahre. In dieser Zeit hat unsere Mannschaft die Meisterschaft, den DFB-Pokal und den Supercup gewonnen haben. Es war eine gute Zeit. Ich wünsche dem Klub und der Mannschaft alles erdenklich Gute."

Bis auf weiteres wird Co-Trainer Hans Flick die Mannschaft betreuen. Am Morgen hatte Kovac noch das Training geleitet. Am Samstag hatten die Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge das Frankfurter Stadion nach der höchsten Bundesliga-Niederlage seit über zehn Jahren noch genauso wortlos wie Sportdirektor Hasan Salihamidzic verlassen. Am nächsten Tag sagte Rummenigge laut einer Vereinsmitteilung: "Die Leistungen unserer Mannschaft in den vergangenen Wochen und auch die Resultate haben uns gezeigt, dass Handlungsbedarf bestand. Uli Hoeneß, Hasan Salihamidzic und ich haben mit Niko auf diese Grundlage am heutigen Sonntag ein offenes und seriöses Gespräch geführt mit dem einvernehmlichen Ergebnis, dass Niko nicht mehr Trainer des FC Bayern ist."

Am Mittwoch spielen die Bayern in der Champions League gegen Olympiakos Piräus und am Wochenende danach in der Bundesliga gegen Vize-Meister Borussia Dortmund. Jetzt ist zunächst der erst im Sommer gekommene Flick in der Pflicht.

Kovac hatte den Trainerposten bei den Bayern im Sommer 2018 übernommen. Der frühere Bayern-Profi kam als Pokalsieger von Eintracht Frankfurt nach München. Die ersten Monate waren für den ehemaligen kroatischen Nationalspieler und Trainer allerdings schwer. Auch im ersten Herbst als Bayern-Trainer musste er schon um seinen Job bangen. Zu defensiv denke der einstige Profi, so der wiederkehrende Vorwurf.

Besonders dank der Unterstützung des in zwei Wochen aus dem Amt scheidenden Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß durfte er allerdings bleiben. In der Rückrunde machten die Münchner den Rückstand auf Borussia Dortmund wett und holten sich den siebten Meistertitel in Serie. Im Pokalfinale wurde mit einem 3:0 gegen RB Leipzig das Double perfekt gemacht. Als Makel blieb allerdings das Aus im Achtelfinale der Königsklasse gegen den FC Liverpool (0:0, 1:3).

Ruhe hatte Kovac aber auch in seinem zweiten Jahr als Bayern-Trainer nie. Zum Bundesliga-Auftakt gab es nur ein 2:2 gegen Hertha BSC. Glanzpunkt war das 7:2 beim Champions-League-Finalisten Tottenham Hotspur Anfang Oktober. Dann ging es sportlich aber bergab. Es folgten eine Niederlage gegen Hoffenheim, ein Remis in Augsburg sowie glanzlose Erfolge über Piräus, Union Berlin und den VfL Bochum.

Kovac leistete sich zudem mehrere unglückliche Aussagen, wie zur Reservistenrolle von Thomas Müller, der höheren Geschwindigkeit im Liverpool-Spiel oder zu den Frankfurter Fans, die er zu den besten der Liga erklärte - das alles kam in München überhaupt nicht gut an.

Update vom 03.11.2019: Kovac darf bleiben - aber nur vorerst

Niko Kovac bekommt wohl seine Endspielwoche. Trotz der Blamage in Frankfurt soll er den FC Bayern auch gegen Olympiakos Piräus und Borussia Dortmund betreuen. Schafft er wieder die Wende? Die Personalie Kovac spaltet.

Niko Kovac soll bleiben - aber nur vorerst! Der schwer angeschlagene Coach des FC Bayern soll die Münchner auch am Mittwoch in der Champions League gegen Olympiakos Piräus und im Bundesligagipfel gegen Borussia Dortmund am Samstag betreuen. Dann werde die Situation und Zukunft des Trainers neu bewertet, schrieb die "Bild"-Zeitung einen Tag nach dem 1:5-Debakel bei Eintracht Frankfurt. Von einer Endspielwoche für Double-Gewinner Kovac berichteten auch "Sport Bild" und "tz".

Kovac: "Wichtig, dass man diese Niederlage abschüttelt"

Mit Wollmütze und Winterjacke leitete der 48-Jährige wie gewohnt am Sonntag das Training der Krisen-Bayern. Was als öffentliche Einheit geplant war, fand kurzfristig abgeschottet vor vielen neugierigen Blicken statt. Es sei nun wichtig, "dass man diese Niederlage abschüttelt" und wieder "die Köpfe frei" bekommt, erklärte Kovac nach der schwersten Bundesliga-Schlappe seit mehr als zehn Jahren und richtete den Fokus schon auf die Königsklasse. "Wir haben am Mittwoch die Möglichkeit, in der Champions League den Sack zuzumachen", meinte er mit Blick auf den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale.

Vor knapp einem Jahr markierte die Champions League für Kovac den Wendepunkt. Nach dem 3:3 in der Bundesliga gegen Düsseldorf stand er vor dem Aus, ein furioses 5:1 am 27. November gegen Benfica Lissabon rettete seinen Job. "Ich bin nicht blauäugig. Ich habe im letzten Jahr nicht aufgegeben und werde auch jetzt nicht aufgeben", sagte der Trainer, dessen Kampfgeist sich nach der Frankfurt-Watschn diesmal mehr in seinen Worten als in seiner Körpersprache widerspiegelte.

Trotz Double: Grundsätzliche Zweifel an Kovacs Arbeit

Kovac holte in der vergangenen Saison das Double - die grundsätzlichen Zweifel an seiner Arbeit blieben. Die mächtigen Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß hatten ihren schwer angeschlagenen Coach nach der einer Zäsur gleichenden Pleite am Samstag mit keinem Wort gestärkt. Nach dem von einem frühen Platzverweis von Jérôme Boateng beschleunigten sportlichen Zerfall wirkte Kovac beim deutschen Meister wie ein Einzelkämpfer.

Hoeneß will einen prächtigen Abschied, wenn er auf der Mitgliederversammlung des FC Bayern am 15. November nicht mehr als Präsident kandidieren will. Heftige Turbulenzen in der Trainerfrage würden das lange geplante "Servus" des Kovac-Befürworters beeinflussen.

Rummenigge gilt nicht als Fan des ehemaligen kroatischen Nationaltrainers. Längst werden mögliche Nachfolger für den 48-Jährigen gehandelt wie das eigenwillige Leipziger Mastermind Ralf Rangnick, der bei Juventus Turin ausgeschiedene Dauermeister Massimiliano Allegri oder der frühere Bayern-Nachwuchscoach Erik ten Hag von Ajax Amsterdam.

Kovac wirkt schwer gezeichnet

Kovac verteidigte sich nach der höchsten Bundesliga-Niederlage seit April 2009 vor allen Mikrofonen und im Kreuzverhör der Pressekonferenz. Ob er die kommende Englische Woche noch als Bayern-Trainer erlebe? "Das weiß ich nicht." So, wie seine Antworten klangen, sah Kovac auch aus: schwer gezeichnet.

Drei knappe und hart erkämpfte Siege über Union Berlin, Piräus und den VfL Bochum hatten ohne Glanz und Souveränität schon immer lautere Zweifel an ihm geweckt. Das überdeutliche 1:5, nach dem sich die Bayern-Profis kollektiv in der eigenen Kurve entschuldigten, kam nun zur absoluten Unzeit. "Es ist kein riesiges Wunder, was passiert ist. Es hat sich ein bisschen angebahnt. Die kommenden Tage dürften sehr unruhig werden", sagte Kapitän Manuel Neuer im ZDF

Neuer: "Es läuft einfach nicht. Es muss sich auf jeden Fall etwas ändern"

Der Nationaltorhüter war nicht nur der einzige Bayern-Profi, der sich stellte, sondern auch der einzige, der Leistung zeigte und mit seinen Paraden eine wahrhaft geschichtsträchtige Schlappe verhinderte. "Es läuft einfach nicht. Es muss sich auf jeden Fall etwas ändern", fügte Neuer an.

Der FC Bayern hat zwischen dem 7:2 bei Tottenham und dem 1:5 in Frankfurt turbulente Wochen hinter sich. "Es war eine deftige Niederlage, die wir erst einmal verarbeiten. Alles andere kann ich ihnen sowieso nicht sagen, da würden wir hier noch Minuten oder Stunden sitzen", erklärte Kovac. Damit war viel gesagt.

Die Tore von Filip Kostic, Djibril Sow, David Abraham, Martin Hinteregger und Goncalo Paciencia hatten das bayerische Selbstverständnis zuvor regelrecht erschüttert. "Du darfst hier keine fünf Dinger bekommen", sagte Neuer, der vor allem in Halbzeit zwei eine Mannschaft vor sich sah, die sich gegen dynamische Frankfurter komplett ergeben hatte. Der 14. Saisontreffer von Torgarant Robert Lewandowski blieb eine Randnotiz.

Kovac machte sich zuletzt keine Freunde

Zuletzt war es nicht nur die fehlende Konstanz, die dem Trainer vermehrt Kritik einbrachte. Mit dem überflüssigen "Not-am-Mann"-Kommentar zum häufig als Reservisten eingesetzten Thomas Müller machte sich Kovac keine Freunde, nach schwachen Spielen nahm er stärker die Profis in die Kritik und sich selbst davon aus. Auch dass Kovac seine Stärken als Trainer in den Punkten Kompaktheit und Defensivverhalten hat, war zuletzt überhaupt nicht mehr zu sehen. 16 Gegentore sprechen eine klare Sprache: Das sind mehr als bei Aufsteiger Union Berlin und so viele wie zu diesem Saisonzeitpunkt zuletzt unter Jürgen Klinsmann im Jahr 2008.

Die Englische Woche vor der Länderspielpause dürfte für Kovac zu einer absoluten Endspielwoche werden. Das Duell mit dem BVB steht dabei unter verschärften Vorzeichen: Der Vize-Meister hat sich nach seiner Krise gefangen und steht vor dem Liga-Gipfel vor den Bayern. Zudem gehen den Münchnern die Verteidiger aus: Neben den langfristigen Ausfällen von Niklas  Süle (Kreuzband) und Lucas Hernandez (Knöchel) wird nun auch der gesperrte Boateng fehlen.

Ursprüngliche Meldung vom 02.11.2019: 1:5-Blamage für den FC Bayern in Frankfurt

Jetzt wird es für Niko Kovac richtig ungemütlich. Der Trainer des FC Bayern München hat ausgerechnet an seiner früheren Erfolgsstätte bei Eintracht Frankfurt ein verheerendes 1:5 (1:2)-Debakel hinnehmen müssen und dürfte nach ohnehin schon turbulenten Tagen noch viel stärker in die Kritik geraten. Vor 51 500 Zuschauern trafen Filip Kostic (25. Minute),  Djibril Sow (33.), David Abraham (49.), Martin Hinteregger (61.) und Goncalo Paciencia (85.) in einem hochklassigen Spiel für die Eintracht, für die der Samstag nach 16 sieglosen Partien gegen den Rekordmeister zu einem regelrechten Feiertag wurde.

Bayern liegt nach dem 10. Spieltag weiterhin hinter Tabellenführer  Borussia Mönchengladbach und wurde auch von der direkten Konkurrenz aus Dortmund und Leipzig überholt. Nach einer frühen Roten Karte für Jérôme Boateng (10.) reichte dem Kovac-Team diesmal auch der schon standesgemäße Treffer von Robert Lewandowski (37.) nicht.

Fast so bitter wie das Resultat dürfte für die Bayern die Rote Karte für Boateng sein. Der Ex-Nationalspieler wird den Münchnern beim Top-Spiel gegen Vize-Meister Borussia Dortmund am kommenden Samstag fehlen, die Personalsituation in der Defensive wird sich im Duell mit dem härtesten Rivalen nach den langfristigen Ausfällen von Niklas Süle (Kreuzband) und Lucas Hernandez (Knöchel) noch einmal ordentlich verschärfen.

Nach einem ersten Bayern-Warnschuss von Serge Gnabry (2.) waren es die Gastgeber, die von Anfang an druckvoll und entschlossen agierten. Paciencia sorgte früh für die zentrale Szene des Spiels: Der Portugiese übertölpelte Boateng, der sich nur mit einem Foul an der Grenze des Strafraums zu helfen wusste. Doch statt Elfmeter und Gelb, wie zunächst von Schiedsrichter Markus Schmidt entschieden, gab es nach einer Videobeweis-Überprüfung Freistoß und Rot für Boateng.

Kovac zog fortan Joshua Kimmich nach rechts hinten in die Abwehr, die Unterzahl war den teilweise statischen Münchnern dafür im Mittelfeld immer stärker anzumerken. Frankfurt wurde erst recht mutig und verdiente sich die Führung: Ein abgefälschter Schuss von Sow landete bei Kostic, der aus spitzem Winkel mit Hilfe des Innenpfostens zur Führung verwandelte. Nur wenige Minuten später stand dann Sow am langen Pfosten richtig und erhöhte mit einem satten Schuss auf 2:0.

Die Bayern um die Jubilare Thomas Müller (500. Pflichtspiel für den FC Bayern) und Lewandowski (300. Bundesliga-Spiel) wachten erst nach dem zweiten Gegentreffer so richtig auf. Während Kimmichs Tor nach einer eindeutigen Abseitsposition noch zurecht aberkannt worden war, setzte sich kurz danach Lewandowski mit einer hervorragenden Einzelaktion durch und verkürzte mit seinem 14. Saisontor.

Hasan Salihamidzic hatte vor der Partie die fehlende Dominanz der Münchner beklagt. "Wir hoffen, dass es eine Phase ist", sagte der Sportdirektor bei Sky. Die für den Rekordmeister schwierige Phase verschärfte sich danach massiv. Denn auch nach dem Wechsel waren die  Hessen sofort wach und legten nach: Abraham stürmte nach vorne und vollendete einen blitzsauberen Angriff nach einem Stockfehler von Gnabry. "Einer geht noch, einer geht noch rein", höhnten die Eintracht-Fans lautstark. Es gingen sogar noch zwei: Hinteregger vollendete nach einer Ecke, Paciencia erhöhte zum 5:1-Endstand.  Selbst dieses Resultat fiel nicht zu hoch aus.