Zugräumung in München führt zu vorläufiger Festnahme: Weil ein Regionalzug wohl wegen des 9-Euro-Tickets in der Nacht auf Sonntag (26. Juni 2022) überfüllt war, musste er geräumt werden. Die Deutsche Bahn bat dabei um die Unterstützung der Polizei.

Eine 44-Jährige und ein 40-Jähriger weigerten sich den Beamten zufolge, ihre Plätze zu verlassen und sollen sich aggressiv verhalten haben. Am Münchner Hauptbahnhof sollen sie sich ihnen mehrmals widersetzt haben, teilte die Bundespolizei mit. 

Nach Zugräumung in München: Frau beleidigt und filmt Polizeibeamte

Die Polizeibeamten brachten die beiden Personen aus dem Zug. Dabei trat die 44-Jährige einer Beamtin gegen das Schienbein und beleidigte sie. Der Mann und die Frau landeten auf der Dienststelle. Dort beleidigte sie die Beamten auf Russisch weiter, was von einem russischsprechenden Polizisten aufgeschrieben wurde. Die Frau filmte die Beamten mit ihrem Handy und soll das Video nach eigener Aussage auf die Plattform Instagram hochgeladen haben. Die Polizei nahm ihr daraufhin in Absprache mit der Staatsanwaltschaft das Handy weg.

Eine Blutentnahme ergab einen Pegel von 1,3 Promille bei dem Mann. Beide Randalierer wurden danach freigelassen. Gegen die Frau laufen unter anderem Ermittlungen wegen Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte sowie eines Verstoßes gegen das Kunst- und Urhebergesetz  Bei dem Vorfall wurde laut Polizeiangaben niemand verletzt.

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