In mehreren Großstädten hat die Polizei in der Nacht zu Sonntag (25.07.2021) Partys mit Hunderten Teilnehmern aufgelöst. Eine Party mit rund 500 Gästen hat die Polizei in München aufgelöst. Nach Angaben der Polizei vom Sonntag schätzte man die Situation in der Nacht an einer Brücke nahe der Isar aufgrund des hohen Wasserstands als gefährlich ein. Zusätzlich wäre der Infektionsschutz nicht mehr gewährleistet gewesen, und die Teilnehmerzahl überschritt die derzeit erlaubte Anzahl für Treffen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Der Großteil der feiernden Jugendlichen verließ die Party nach dem Eingreifen der Polizei ruhig. Einige Partygäste wären jedoch aggressiv geworden und es wäre unter anderem ein Stein auf die Beamten geworfen worden, so die Polizei.

Polizei löst Partys mit Hunderten Teilnehmern auf

 Im Berliner Volkspark Hasenheide waren laut dpa-Informationen sogar rund 4000 Menschen zusammengekommen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In München und Dortmund wurden Gruppen von etwa 500 Leuten aufgelöst.

Anwohnerinnen und Anwohner des Berliner Parks hatten sich am späten Samstagabend über laute Musik beschwert. Nach der Christopher-Street-Day-Demo am Samstag hatte es nach ersten Erkenntnissen auch Teilnehmende in die Hasenheide verschlagen. Die Einsatzkräfte ließen die Musik stoppen und forderten die Feiernden auf, den Park zu verlassen. Erst am frühen Morgen war der Einsatz beendet, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die meisten hätten ohne Widerstand auf die Anweisungen gehört.

Auch im Dortmunder Park der Partnerstädte kam die Mehrzahl den Ansagen der Polizei nach, es kam der Polizei zufolge aber auch zu Widerstand.

Gegen 2.30 Uhr warf demnach eine bislang unbekannte Person eine Glasflasche auf einen der Streifenwagen. Außerdem soll sich eine 41-Jährige dem Platzverweis widersetzt haben. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.