Das sagte er dem "Zeitmagazin" - im Gegenteil. Er wolle das Kiffen nicht verharmlosen, aber: "Jeder Kiffer gilt als Drogensüchtiger, während auf dem Oktoberfest, beim Fasching und Karneval lustig vor sich hin gesoffen wird." Er stelle sich gerne vor, "es gäbe ein zweites Oktoberfest, genauso groß, mit den gleichen Besucherzahlen, eine Art Gegen-Wiesn. Dort würden anstelle von Bier nur Joints verkauft."
Am Ende müssten die beiden Oktoberfeste, "die Kiffer-Wiesn und die Alkohol-Wiesn" verglichen werden. "Wo gab es mehr Gewalt, wo mehr Verletzte, Kollabierte, Kranke und Vollrauschzombies. Ich wette, da würde die Kiffer-Wiesn besser abschneiden", sagte Mittermeier. dpa