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München
Demonstrationen

Mit Benzin übergossen und in Demo gelaufen: Polizei verhindert in München Katastrophe

Am Rande der Sicherheitskonferenz in München gab es am Samstag einen schweren Vorfall: Eine Person hatte sich mit Benzin übergossen und war in die Versammlung gestürmt.
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Am Rande der Sicherheitskonferenz in München kam es am Samstag zu einer äußerst gefährlichen Situation: Eine Person, die sich mit Benzin übergossen hatte, wurde gerade noch rechtzeitig von der Polizei gestoppt. Foto: Felix Hörhager/dpa
Am Rande der Sicherheitskonferenz in München kam es am Samstag zu einer äußerst gefährlichen Situation: Eine Person, die sich mit Benzin übergossen hatte, wurde gerade noch rechtzeitig von der Polizei gestoppt. Foto: Felix Hörhager/dpa

Ein Mensch hat sich am Rande einer Demonstration gegen die Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag mit Benzin übergossen. Laut Polizei hatte sich der Mann zunächst übergossen und war dann mit einem Feuerzeug in der Hand in die Versammlung gestürmt.

Gerade noch rechtzeitig konnten die Polizei den 50-jährigen Mann stoppen. Ersten Ermittlungen zufolge habe der Iraker auf die politische Situation in seinem Heimatland aufmerksam machen wollen. Er erlitt Verletzungen wegen giftiger Dämpfe und kam ins Krankenhaus.

Demonstrationen gegen Sicherheitskonferenz in München

Zunächst sei die medizinische Behandlung im Vordergrund gestanden, sagte ein Sprecher. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Bei der Sicherheitskonferenz kommen am Wochenende etwa 40 Staats- und Regierungschefs sowie 100 Minister in München zusammen. Ein Aktionsbündnis hatte zu Protesten gegen die Großveranstaltung aufgerufen. Zu der Demonstration am Samstag wurde mit etwa 4000 Menschen gerechnet.

Das Wochenende wird für die Polizei in Bayern zur Belastungsprobe: Neben München sind auch in Bamberg hunderte Polizisten im Einsatz. Dort hatte der rechtsextremistische "III. Weg" eine Demonstration angekündigt.