Es seien sieben Meteorite mit einem Gewicht von insgesamt mehr als 100 Kilogramm auf den Freistaat gestürzt, teilte das Bayerische Landesamt für Umwelt am Mittwoch in Augsburg mit. Die Forscher stützen sich auf "glaubhafte Augenzeugenberichte" aus 1000 Jahren. Demzufolge fiel der schwerste Brocken - ein fast 80 Kilogramm schwerer Eisenmeteorit - im Jahr 1807 im mittelfränkischen Landkreis Roth auf die Erde.

Die sieben Meteoriten stammten von verschiedenen Himmelskörpern und seien rund 4600 Millionen Jahre alt. Alle Gesteine hätten im Freistaat keine ernstzunehmenden Schäden verursacht. Weil die Erde stündlich von tausenden winzigen bis fast faustgroßen Meteoriten getroffen wird, wird Bayern übrigens - rein statistisch - Jahr für Jahr rund sieben Kilogramm schwerer. dpa