Beispiel Essen: Die Stadt ist durch Kassenkredite in Höhe von 2,16 Milliarden Euro mehr als drei Mal höher verschuldet als alle bayerischen, sächsischen und baden-württembergischen Kommunen zusammen. Mit Pleite ist ein solches kommunales Finanzdesaster noch geradezu rosig umschrieben.

Alles schon schlimm genug, droht mit Einführung der Schuldenbremse bei Bund und Land neues Ungemach. Weil sich die heute noch hochgelobten Finanzausgleichszahlungen, Investitionszuschüsse und Stabilisierungshilfen über Nacht nahezu in Luft auflösen, brechen die Steuereinnahmen einmal weg. Was dann? Haushaltslose Zeiten in den Kommunen? Ja, und die kommunale Selbstverwaltung wäre am Ende.