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Bayern: Kein Einkaufen nach 20 Uhr - Antrag auf längere Öffnungszeiten von Landtag abgelehnt

In Bayern werden auch in Zukunft keine Einkäufe nach 20 Uhr möglich sein. Bei einer Abstimmung im Landtag lehnten dies alle Fraktionen - mit Ausnahme der FDP - ab.
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Antrag abgelehnt: Keine Verlängerung der Öffnungszeiten in Bayern. In absehbarer Zukunft wird es in Bayern weiterhin keine Möglichkeiten für Einkäufe nach 20 Uhr geben. Außer der FDP stimmten alle Fraktionen im Landtag gegen die beantragte Änderung der Ladenöffnungszeiten im Freistaat.

Der Antrag sah vor, dass Läden die Möglichkeit erhalten, länger als 20 Uhr zu öffnen. Die FDP begründete dies mit den neuen Einkaufsbedürfnissen sowie mehr Wettbewerbsfähigkeit von Geschäften mit dem Internethandel.

Freie Wähler: Schutz des familiären Zusammenlebens

Die Freien Wähler begründeten ihre Ablehnung unter anderem mit dem Schutz des familiären Zusammenlebens, gleichwohl hatte Parteichef und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im März selbst gefordert, dass Bayern an drei bis vier Sonntagen im Jahr die Geschäfte öffnen dürfen. Dies hatte Koalitionspartner CSU aber direkt gestoppt. FDP-Fraktionschef Martin Hagen bezeichnete die Abstimmung als eine verpasste Chance, Bayern bleibe damit Schlusslicht in Deutschland.

CSU hält an traditionellem Ladenschlussgesetz fest

Seit 2006 liegt die Zuständigkeit für die Ladenöffnungszeiten bei den Ländern. Bayern hat bisher als einziges Bundesland keine eigene Regelung erlassen und die Öffnungszeiten nicht freigegeben. Auf Drängen der CSU hält der Freistaat stattdessen am traditionellen Ladenschlussgesetz fest. Montags bis samstags dürfen Geschäfte von sechs Uhr bis 20 Uhr geöffnet haben, bis auf einige Ausnahmen bleiben sie an Sonn- und Feiertagen geschlossen.

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