Corona-Impfung für Kinder in Bayern: Die Impfung für Kinder ab fünf Jahren soll schon sehr bald möglich sein. Das verkündete am Mittwochabend, 24. November 2021, der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Er erklärte: "Wir rechnen noch in dieser Woche mit einer Empfehlung der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zur Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren".

Das ist mittlerweile der Fall. Am Donnerstag (25. November) hat die EMA grünes Licht für die Zulassung des Pfizer/Biontech -Impfstoffes für Kinder ab fünf Jahren in Europa gegeben. Das teilte die Behörde der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Es wird der erste Corona-Impfstoff, der in der EU für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen wird. 

Kinder ab fünf Jahren sollen gegen Corona geimpft werden: Der Start der Impfkampagne dauert aber noch

Trotzdem dämpfte der bayerische Gesundheitsminister zunächst die Erwartung auf eine schnelle Impfung der Kinder ab fünf Jahren. "Der Impfstoff wird nicht schon nächste Woche zur Verfügung stehen. Der Hersteller BioNTech wird mit seinem Impfstoff für Kinder, sobald die Zulassung vorliegt, die gesamte EU gleichzeitig mit Impfstoff in der extra für Kinder konzipierten Dosierung beliefern. Dies wird wohl aller Voraussicht nach am 20. Dezember europaweit der Fall sein", erklärte er. 

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Deshalb müssten sich Eltern, die ihre Kinder impfen lassen möchten, auch nach der Einschätzung der EMA noch gedulden. Ein Vorab-Gespräch mit den Haus-, Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten könne indes schon jetzt weiterhelfen. Zudem erklärte der Minister, dass auch die Ständige Impfkommission (STIKO) zugesagt habe, dass sie sich vor dem 20. Dezember zu Kinder-Impfungen äußern werde. Eine "zeitnahe Empfehlung der STIKO" stelle für "viele Menschen eine zusätzliche Sicherheit" dar. Außerdem bekräftigte Holetschek: "Jede einzelne Impfung bringt uns dem Ende der Pandemie näher!"

Mit der Empfehlung der Impfung für Kinder ab fünf Jahren beginne für die Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten die "wichtige Zeit der Vorbereitung", erklärte Dr. Michael Hubmann vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte. Auch er wirbt dafür, dass sich interessierte Eltern bereits jetzt mit den Ärztinnen und Ärzten in Verbindung setzen. "So können wir den Wert der Impfung - auch für unsere Jüngsten – noch einmal ganz klarmachen", sagte Hubmann. 

Mit der Impfung aus der Pandemie

Abschließend sprachen sich sowohl Holetschek, als auch Hubmann erneut für die Impfung aus. "Solange noch so viele Erwachsene ungeimpft sind, bringen uns die Kinder-Impfungen nicht allein aus der Pandemie. Es kommt auf jeden Einzelnen an! Die vielen, noch ungeimpften Jugendlichen und Erwachsenen müssen sich jetzt endlich einen Impf-Ruck geben", mahnte der bayerische Gesundheitsminister. Denn: "Impfen schützt vor schweren Verläufen und damit auch unser Gesundheitssystem. Die Krankenhäuser ächzen nicht nur in Bayern unter der dramatischen Belastung mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten – zum ganz überwiegenden Teil ungeimpfte! Jeder kann einen Beitrag leisten, dass wir gemeinsam aus der Pandemie kommen - vor allem mit einer Impfung", so Holetschek. 

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