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Überschwemmungen in Franken: Wie groß ist die Zerstörung nach dem Unwetter-Chaos?

Am Vatertag zogen teils heftige Unwetter über Franken hinweg. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Unwettern der Stufe 4 - das ist die höchste Warnstufe.
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Hochwasser-Gefahr nach Gewitter am Vatertag: Unwetter der Stufen 2 bis 4 zogen am Donnerstag über Franken hinweg. Nahezu alle Landkreise waren im Laufe des Nachmittags und Abends des Vatertags davon betroffen. Stufe 4 bedeutet die Warnung vor "extremem Unwetter". Im Landkreis Rhön-Grabfeld galt sogar diese Warnstufe. Das bedeutet laut Deutschem Wetterdienst (DWD) eine "amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit extrem heftigen Starkregen und Hagel".

Auch vor extrem heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen um die 80 Liter pro Quadratmeter pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten um die 60 Stundenkilometer warnte der DWD - Autofahrer sollten ihre Autos in Sicherheit bringen, da Hagel mit Korngrößen um 3 Zentimeter befürchtet wurde.

 

 


Hochwasser in Franken: Immer auf dem Laufenden

Unter www.hochwasserzentralen.de bietet der Deutsche Wetterdienst stets aktuelle Informationen zu Überschwemmungen und Hochwassern in Deutschland. Für Bayern liegen derzeit keine Warnungen der Wasserwirtschaftsämter vor. Besonders praktisch ist auch die App "Meine Pegel" für Android, iOS und Windows Phone. Mit der amtlichen Wasserstands- und Hochwasser-Informations-App haben Sie mehr als 2000 Pegel in Deutschland immer im Blick. Sie finden die App zum kostenlosen Download in den jeweiligen App Stores.


Update: Überschwemmung in Nürnberg

Die heftigen Unwetter hatten am frühen Donnertagnachmittag Mittelfranken erreicht. In Nürnberg wurde die Unterführung in der Zerzabelshofstraße überflutet. Ein Autofahrer konnte den Wassermassen nicht mehr entkommen, sein Fahrzeug versank bis zur Windschutzscheibe in den Fluten. Die Feuerwehr rückte an. Nach ersten Erkenntnissen blieb der Fahrer unverletzt (Foto siehe oben).


Update: Überschwemmung in Bamberg

Auch über Stadt und Kreis Bamberg gingen am Nachmittag des Vatertags (10. Mai 2018) Starkregen und Gewitter mit kleinkörnigem Hagel nieder. Dachrinnen konnten die Wassermassen nicht mehr auffangen. Zahlreiche Unterführungen wurden überflutet. Laut unbestätigten Angaben geriet in der Moosstraße ein Autofahrer in die Wassermassen, die sich in der überfluteten Unterführung gestaut hatten. Das Auto steckte angeblich bis zu den Scheiben im Wasser, die Insassen waren eingeschlossen.


Update: Überschwemmung zwischen Bamberg und Bischberg

Unterbodenwäsche der besonderen Art: Schlammfluten wälzten sich von einer höher gelegenen Baustelle kommend über die Straße von Bamberg nach Bischberg. Zeitweise war der Verkehr stark behindert. Fußgänger und Radfahrer könnten die überflutete Stelle nur mit Mühe überqueren (Foto siehe oben).


Update: Überschwemmungen im Kreis Ansbach

Auch im Landkreis Ansbach setzte der Starkregen Straßen unter Wasser. Laut unbestätigten Angaben schlug in Dietenhofen im Landkreis Ansbach ein Blitz in ein Hausdach ein. Einige Ziegel splitterten, verletzt wurde offenbar niemand.

Im Ort Bruckberg im Landkreis Ansbach stehen angeblich die Zufahrtsstraßen unter Wasser. Benachbarte Feuerwehren wurden zum Sandsackfüllen und Transport alarmiert.


Update: Überschwemmungen in ganz Deutschland

Die heftigen Unwetter haben in weiten Deutschlands zu Überschwemmungen geführt. Mancherorts war die Feuerwehr im Dauereinsatz. Alle Informationen finden Sie in unserem Artikel zu den Folgen der Unwetter über Deutschland.

Mehr Informationen zu den Unwettern:Direkt zum Deutschen Wetterdienst
Mehr Informationen zum Hochwasser:Direkt zu den Hochwasserzentralen

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