Zum Vergleich: Beim Volksbegehren für eine Abschaffung der Studiengebühren, das am Ende mit 14,3 Prozent erfolgreich war, waren es zur Halbzeit schon mehr als drei Prozent. Damit das Volksbegehren erfolgreich ist, müssen sich bis kommenden Mittwoch (16. Juli) bayernweit mindestens 10 Prozent der Stimmberechtigten in die Listen in den Rathäusern eintragen.

Hauptinitiator Michael Piazolo (Freie Wähler) räumte ein, dass er sich zur Halbzeit eine höhere Beteiligung gewünscht hätte. Er gab sich aber dennoch zuversichtlich. Er hoffe auf eine kräftige Dynamik in der zweiten Halbzeit. "Es bleibt aber noch einiges zu tun."

In München unterschrieben bis Mittwochabend 7428 Menschen (0,81 Prozent), in Nürnberg 2782 (0,8 Prozent). Spitzenreiter unter den größeren Städten war nach Angaben Piazolos Landshut mit 2,4 Prozent.
Unter den Regierungsbezirken lag nach Angaben Piazolos Unterfranken mit 1,4 bis 1,5 Prozent vorne, Schwaben lag mit 0,7 Prozent hinten. Grundlage für die Angaben der Initiatoren sind Rückmeldungen, die sie aus mehreren hundert der insgesamt 2000 Kommunen erhalten haben.