Eine Kampagne der Regensburger Tourismus-Werbung sorgt für Wirbel. Die Linke im Stadtrat und der CSU-Bundestagsabgeordnete Philipp Graf Lerchenfeld prangerten sie als frauen- und fremdenfeindlich an.

Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) wies die Kritik zurück: "Ich weiß jetzt wirklich nicht, worüber ich mich mehr aufregen soll: Über die Nichtigkeit des Anlasses, über die künstliche Empörung oder über die Unfähigkeit, Ironie zu erkennen", erklärte er am Freitag.

Eine Postkarte der städtischen Regensburg-Werbung zeigt einen verzweifelten Dirigenten vor einem chaotischen Chor mit einem Hinweis auf die weltberühmten Regensburger Domspatzen und dem Satz: "Nichts ist besser als das Original". In dem chaotischen Chor sind auch Mädchen und ein schwarzer Junge.