Im oberbayerischen Rohrbach hat es am Donnerstag (02. September 2021) eine schwere Explosion in einem Mehrfamilienhaus gegeben. Das Haus sei in der Folge eingestürzt. Die Polizei sieht nun eine Verbindung zwischen der Tragödie in Bayern und einem Wohnungsbrand in Sachsen. Auch ein Autounfall, der kurz nach der Explosion geschah, könnte damit zusammenhängen.

Die Leichen aus dem Haus sowie dem verunfallten Auto wurden nun obduziert. Ein DNA-Abgleich soll endlich Klarheit bringen: Was steckt hinter der mysteriösen Explosion?

Update vom 07.09.2021, 15.30 Uhr: Mann vermutlich für Explosion verantwortlich

Nach der Explosion eines Wohnhauses im oberbayerischen Rohrbach an der Ilm geht die Polizei davon aus, dass der Hausbewohner für das Unglück verantwortlich war. Es liege auch nahe, dass der 55-Jährige hinter dem Brand eines Hauses in Lugau in Sachsen stecke, teilte die Polizei am Dienstag in Ingolstadt mit.

Bei der Hausexplosion in Rohrbach war vergangene Woche die Frau des 55-Jährigen ums Leben gekommen. Der Mann wurde nun als ihr Ehemann identifiziert, der wenig später bei einen Autounfall starb. Die Wohnung in Sachsen gehörte ebenfalls dem Ehepaar.

Update vom 06.09.2021, 15.30 Uhr: DNA-Analyse soll bis Mitte der Woche mehr Klarheit bringen

Nach der Hausexplosion im oberbayerischen Rohrbach an der Ilm mit einer toten Frau und dem folgenden Unfalltod eines Mannes soll ein DNA-Abgleich in Kürze Klarheit über dessen Identität bringen. «Die Identifizierung läuft. Wir hoffen, dass wir zeitnah ein Ergebnis bekommen», sagte Polizeisprecher Karl Höpfl am Montag in Ingolstadt. Gerechnet wird damit bis Mitte der Woche.

Update vom 04.09.2021, 13 Uhr: Leiche nach Explosion in Rohrbach identifiziert

Bei der in dem von einer Explosion zerstörten Haus in Oberbayern gefundenen Leiche handelt es sich um die 54 Jahre alte Bewohnerin. Diese sei zweifelsfrei identifiziert worden, sagte Polizeisprecher Karl Höpfl am Samstag in Ingolstadt. Angaben zur Todesursache machte er nicht. Bei der anderen Leiche habe die Obduktion ergeben, dass es sich um einen Mann handele. Der Tote war nach einem Unfall in einem Auto gefunden worden. Aufgrund der starken Verbrennungen sei eine Identifikation aber nicht möglich gewesen.

Nach einer Explosion war am Donnerstag eine Doppelhaushälfte in Rohrbach an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) in sich zusammengestürzt. Kurz darauf gab es einen tödlichen Unfall mit einem Auto in der Region, der nach Polizeiangaben in Zusammenhang mit der Explosion steht. Der Wagen ist nach Polizeiangaben auf die Adresse des zerstörten Hauses zugelassen.

Ein Ehepaar - ein 55-jährigen Mann und eine 54-jährige Frau - galten seitdem als vermisst. Die Ermittler prüfen außerdem einen Zusammenhang mit einem Brand in einer leerstehenden Wohnung in Sachsen, die dem Ehepaar gehört. In beiden Fällen könnten Gasflaschen im Spiel gewesen sein. Auch in Rohrbach könnte Gas die Explosion ausgelöst haben.

Die Ermittler werden nun versuchen, über einen DNA-Abgleich den Toten zu identifizieren. Die Hintergründe der Explosion und des Unfalls seien bisher unklar. Die Ermittlungen werden sich der Polizei zufolge noch bis in die nächste Woche hinziehen.

Update vom 03.09.2021, 21 Uhr: Verbindung zwischen Explosion in Bayern und Brand in Sachsen?

Zwischen der Explosion einer Doppelhaushälfte in Bayern und einem Brand in einer leerstehenden Wohnung in Sachsen vermuten die Ermittler einen Zusammenhang. Das sagte ein Polizeisprecher in Ingolstadt am Freitagabend. Das Haus und die Wohnung gehörten den vermissten Bewohnern aus Rohrbach an der Ilm in Bayern. Zuvor hatten Medien über die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Brand im sächsischen Lugau am Donnerstagmittag berichtet.

Die Explosion war am Donnerstagmittag in Rohrbach an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) nach Erkenntnissen der Ermittler wahrscheinlich durch Gas verursacht worden. Vermisst wird ein Ehepaar - ein 55-jähriger Mann und eine 54-jährige Frau. Ob es sich bei den beiden getöteten Personen um die beiden Vermissten handelt, ließ sich am Freitag noch nicht sagen.

Zudem hatte es etwa 20 Minuten nach der Hausexplosion einen tödlichen Verkehrsunfall gegeben. Dabei war auf der B300 im 30 Kilometer entfernten Schrobenhausen ein Auto in einen entgegenkommenden Lastwagen gefahren. Das Auto fing Feuer, die Person am Steuer verbrannte laut Polizei bis zur Unkenntlichkeit. In dem Wagen befand sich eine Gasflasche, wie die Polizei am Freitag bestätigte.

Update vom 03.09.2021, 16 Uhr: Gasexplosion hat Feuer ausgelöst - Leiche könnte Ehefrau sein

Auf den ersten Blick sind es zwei Unglücksfälle - die jedoch auf rätselhafte Weise zusammenhängen. Erst fliegt in Oberbayern ein Haus in die Luft. Wenig später prallt ein Auto frontal gegen einen Lastwagen und brennt aus. Der Wagen ist auf die Adresse des zerstörten Hauses zugelassen, die Person am Steuer stirbt. In den Gebäuderesten haben die Ermittler ebenfalls eine Leiche gefunden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Laut "Bild" handelt es sich um eine tote Frau. Beide Leichname sollten am Freitag obduziert werden.

Die Explosion am Donnerstagmittag in Rohrbach an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) ist nach Erkenntnissen der Ermittler wahrscheinlich durch Gas verursacht worden. Darauf deute die große Kraft der Explosion hin, sagte eine Polizeisprecherin. Das Haus habe eine Gasheizung gehabt. Zudem sei eine - noch intakte - Gasflasche aus den Trümmern geborgen worden. Was genau die Explosion auslöste, war noch unklar.

Vermisst wird ein Ehepaar - ein 55-jähriger Mann und eine 54-jährige Frau. Ob es sich bei den beiden getöteten Personen um die beiden Vermissten handelt, ließ sich am Freitagnachmittag noch nicht sagen. Eine Polizeisprecherin verwies auf die Obduktion. Die aus dem Haus geborgene Leiche wurde nachmittags von einem Bestatter abgeholt und sollte nach München in die Rechtsmedizin gebracht werden.

Update vom 03.09.2021, 13 Uhr: Einsatzkräfte finden Leichnam in Trümmern - Identität noch unklar

Am Freitag (03.09.2021) wurde in Rohrbach (Lkr. Pfaffenhofen) nun eine Leiche in den Trümmern des explodierten Hauses gefunden. Am Vormittag waren ein Leichenspürhund sowie ein Brandmittelspürhund im Einsatz. 

Noch ist nicht klar, ob es sich bei der gefunden Leiche um eine der beiden vermissten Personen handelt oder gar eine andere Person. "Es ist so, dass wir aktuell noch nicht näher bestimmen können, um welche Person es sich handelt - auch nicht, ob männlich oder weiblich", teilt Nadine Heinz mit, Pressesprecherin der Polizei Oberbayern Nord. 

Im Laufe des Tages sollen der Polizeisprecherin zufolge Identifikationsmaßnahmen stattfinden. "Wir hoffen, dass wir dann mehr wissen." Es sei auch noch nicht möglich zu sagen, ob es sich bei der Leiche um eine der vermissten Personen handelt, betont Heinz auf Nachfrage von News5.  Auch zum Unfall am Donnerstag äußert sich die Sprecherin nochmals: Die Person sei bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. "Man muss sehen, ob man die Person überhaupt identifizieren kann." Nur dann könne man feststellen, ob die Person zum Haus gehöre. 

Update vom 03.09.2021, 10.30 Uhr: Explosion in Rohrbach: Zwei Personen werden noch vermisst

Aufgrund der Menge der Trümmer gehe die Polizei nicht mehr davon aus, dass dort jemand lebend geborgen werden könne, sagte eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen. Nach wie vor werden zwei Personen vermisst. Es sei aber unklar, ob sich die beiden Personen überhaupt in dem Haus aufgehalten hätten. Noch vermisst wird ein Ehepaar - ein 55-jähriger Mann und eine 54-jährige Frau.

In der durch die Explosion zerstörten Doppelhaushälfte lebten neben dem vermissten Ehepaar noch drei weitere Personen, die zum Zeitpunkt der Explosion aber nicht zu Hause waren, wie die Polizei am Freitag mitteilte. In der anderen Doppelhaushälfte, die ebenfalls stark beschädigt wurde, wurden zwei Personen leicht verletzt.

Am Donnerstag seien Personensuchhunde vor Ort gewesen, die aber nicht angeschlagen hätten. Nun seien Leichenspür- und Brandmittelspürhunde im Einsatz.

Rätsel um einen Verkehrsunfall auf der B300

Rätsel gibt den Einsatzkräften aber ein tödlicher Verkehrsunfall auf, der sich am Donnerstag um 12.50 Uhr ereignete, also etwa 20 Minuten nach der Hausexplosion. Auf der B300 im 30 Kilometer entfernten Schrobenhausen fuhr ein Auto in einen entgegenkommenden Lastwagen, dessen Fahrer schwer verletzt wurde. Eine Person in dem Auto starb, die Leiche verbrannte laut Polizei aber bis zur Unkenntlichkeit. Auch am Freitagmorgen war die Identität noch nicht geklärt.

Fest steht aber: Das Auto war an der Adresse des explodierten Hauses gemeldet. Eine Polizeisprecherin sagte am Freitag, die Person sei definitiv alleine in dem Auto gewesen.

 Die Trümmer des zerstörten Hauses seien noch instabil und unsicher, das vorrangige Ziel sei zunächst, den Ort begehbar zu machen, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag.

Update vom 03.09.2021, 6 Uhr: Zusammenhang mit tödlichem Unfall? Halter des Fahrzeugs in dem eingestürzten Haus gemeldet

Nach der Explosion in einer Doppelhaushälfte in Oberbayern sucht die Polizei weiter nach der Ursache. Sie prüft zudem, ob die Explosion mit einem tödlichen Autounfall in der Region zusammenhängen könnte, der sich nur 20 Minuten später ereignete - denn der Halter des Fahrzeugs war in dem eingestürzten Haus im Landkreis Pfaffenhofen gemeldet.

Stundenlang durchsuchten Einsatzkräfte am Donnerstag in dem kleinen Ort Rohrbach an der Ilm mit Hunden und Sonden die Trümmer nach zwei vermissten Bewohnern. Eine Doppelhaushälfte war vollständig in sich zusammengestürzt, bei der anderen wurde die Wand herausgerissen. In dem Haus sind nach Polizeiangaben fünf Menschen gemeldet. Drei davon befanden sich in Sicherheit, zwei von ihnen wurden leicht verletzt. Die anderen beiden Bewohner wurden am Freitagmorgen noch immer vermisst. Die Suche nach den Vermissten gestaltete sich wegen des Feuers und Rauchs schwierig. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk trugen die Trümmer über Stunden ab, damit die Einsatzkräfte die Gebäudereste absuchen konnten.

Die Hausexplosion ereignete sich um 12.30 Uhr. Um 12.50 Uhr kam es dann auf der B300 im 30 Kilometer entfernten Schrobenhausen zu einem folgenschweren Zusammenstoß: Dort fuhr ein Auto in den Gegenverkehr und krachte in einen entgegenkommenden Lastwagen. Da die Leiche des Autofahrers nach Polizeiangaben bis zur Unkenntlichkeit verbrannte, ließ sich zunächst nicht feststellen, ob es sich bei ihm um den Halter des Fahrzeugs handelte, der in dem explodierten Haus gemeldet war. Auf die Frage, ob der Fahrer mutwillig in den Gegenverkehr gefahren sein könnte, wollte sich ein Polizeisprecher nicht äußern.

Update vom 02.09.2021, 19.00 Uhr: Polizei prüft Zusammenhang mit tödlichem Unfall

 Nach der schweren Explosion in einem Einfamilienhaus im oberbayerischen Rohrbach an der Ilm prüft die Polizei einen Zusammenhang mit einem tödlichen Autounfall in der Region.

Nach Angaben eines Polizeisprechers war der Halter des Autos in dem Haus gemeldet. Allerdings verbrannte die Leiche bei dem Unfall am Donnerstagmittag bis zur Unkenntlichkeit, so dass die Ermittler noch nicht wissen, wer genau bei dem Autounfall starb. Zunächst berichtete der "Donaukurier" über diese Entwicklung. Der Autounfall ereignete sich ebenfalls gegen Mittag auf der Bundesstraße 300 im etwa 30 Kilometer entfernten Schrobenhausen. Das Fahrzeug war den Angaben zufolge in den Gegenverkehr geraten.

Die Haus-Explosion riss auch die Wand zu einer angrenzenden Doppelhaushälfte weg. Deren beide Bewohner wurden leicht verletzt. Im eingestürzten Haus waren nach Angaben der Polizei fünf Personen gemeldet. Bei drei von ihnen ist bekannt, wo sie sich aufhalten. Zwei Menschen galten am Donnerstag zunächst als vermisst. Es sei unklar, ob sich diese zu dem Zeitpunkt der Explosion um die Mittagszeit in dem Haus aufgehalten haben oder nicht, sagte eine Polizeisprecherin.

Explosion in Rohrbach: Doppelhaushälfte brennt - bis zum Abend nicht komplett gelöscht

Mindestens zwei Menschen sollen verletzt worden sein. Die Pressesprecherin der Polizei Oberbayern Nadine Heinz bestätigt im Interview mit News5, dass aktuell nach zwei Personen gesucht wird. Diese könnten sich im oder außerhalb des Hauses befinden. 

Zahlreiche Rettungskräfte und Personensuchhunde seien im Einsatz. Die Feuerwehr müsse jedoch aktuell noch den Brand löschen. Das Gebäude sei daher noch nicht begehbar. "Die Feuerwehr gibt alles", betont Heinz. Sie können aber aktuell noch nicht in das Gebäude, da es sonst für sie selbst lebensgefährlich wäre.

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot in dem 6000 Einwohner-Ort Rohrbach an der Ilm aus. Er liegt etwa 30 Kilometer von Ingolstadt entfernt. Bis zum Abend waren noch immer nicht alle Flammen gelöscht. Feuer und Rauch erschwerten die Suche nach den Vermissten.